Unternehmensbewertung

So ermittelst du den richtigen Preis für das Unternehmen, das du kaufen möchtest

Das Schlagwort „Unternehmensbewertung“ ist eng verknüpft mit den Aspekten Nachfolge und Unternehmenskauf. Beides sind Szenarien, bei denen verschiedene Beteiligte mit unterschiedlichen Interessen aufeinandertreffen. Die Aushandlung dieser Interessen gleicht nicht selten einem Pokerspiel: Die eine Partei möchte ihr Unternehmen, vielleicht sogar ihr Lebenswerk, zu einem bestmöglichen Preis verkaufen. Die andere Partei möchte ein ‚wertvolles‘ Unternehmen erwerben, das heute und in Zukunft Gewinn abwirft. Beide eint: Sie brauchen einen Preis für das Unternehmen. Einen Preis, der für beide Seiten den Wert des Unternehmens repräsentiert. Also muss das Unternehmen, das ver- bzw. gekauft werden soll, bewertet werden. Doch wie soll der Firmenwert einvernehmlich ermittelt werden? Schließlich haben Käufer*in und Verkäufer*in sehr unterschiedliche Perspektiven auf das anstehende Geschäft: Die verkaufende Seite schaut zurück auf ihre Mühen, die kaufende Seite blickt erwartungsvoll in die Zukunft.

Vom Wert zum Preis

Du merkst schon, dass die Begriffe Unternehmenswert und Unternehmenspreis inhaltlich eng beieinander liegen, und doch lohnt es sich, hier gedanklich klar zu differenzieren: Der Wert lässt sich mit wissenschaftlichen Methoden auf Basis bestimmter Annahmen ermitteln, der Preis hingegen ist das individuelle Verhandlungsergebnis von Verkäufer*in und Käufer*in. In der Praxis kann der Preis über oder unter dem ermittelten Wert liegen. Wert und Preis sind nicht dasselbe. Doch ohne Wert lässt sich kein Preis ermitteln, also ist die Unternehmensbewertung ein wichtiger Schritt, wenn du ein Unternehmen kaufen möchtest.

Zusammenstellung des Marktwerts

Objektive und subjektive Bewertung, Darstellung nach: Felden, Birgit und Klaus, Annekatrin: Unternehmensnachfolge. Schäffer Poeschel, Stuttgart 2003, S.109.

So behältst du den Durchblick im Bewertungsdschungel

In diesem Text erfährst du, welche Unternehmensbewertungsmethoden es gibt und welche Schwerpunkte sie jeweils haben. Behalte bei allen Informationen und allem Fachjargon im Hinterkopf: Bei der Unternehmensbewertung geht es immer auch um strategische Fragen, für die es kein festes Verfahren gibt. Als Käufer*in bzw. Nachfolger*in wirst du dir bald Fragen stellen, wie z.B.:

  • Wie zukunftsfähig ist das Unternehmen, das ich kaufen bzw. übernehmen möchte?
  • Wie kann ich mit meinem Know-how und Netzwerk die Unternehmensentwicklung positiv beeinflussen?
  • Welche Risiken sind im Eigentümerübergang enthalten und wie reduziere und bewerte ich diese?
  • Werden meine Motivation und mein Spaß an der Arbeit für die nächsten Jahre anhalten?

Und auch die Wahl der Bewertungsmethode an sich ist eine strategische Frage, denn je nach Methode können sich die Unternehmenswerte, die dabei herauskommen, erheblich unterscheiden.

Unternehmensbewertung, Kaufpreis und Bankgespräch

Wenn du ernsthaft überlegst, ein Unternehmen zu kaufen bzw. zu übernehmen, empfehlen wir dir dringend, dich intensiv mit dem Thema Unternehmensbewertung zu beschäftigen. Auch wenn die Materie eingangs etwas trocken erscheint, sie ist wichtig für dich. Als (zukünftige*r) Unternehmer*in bist du für dich und deine Entscheidungen selbst verantwortlich – also auch für den Kaufpreis, den du bezahlst. Viele Gründer*innen verlassen sich auf die Beurteilung des Kaufpreises durch die Bank bei der Sondierung der passenden Finanzierung für den Kauf. Die Bank achtet bei der Vergabe des Kredits vor allem auf das Risiko, dass der Kredit nicht zurückgezahlt wird, und nicht darauf, ob der zu finanzierende Kaufpreis für den/die Käufer*in ein gutes Geschäft ist.

Du solltest im Bankgespräch also intensiv nachfassen, was an den Zahlen auffällig ist, welche Einschätzung der/die Banker*in zu den Stärken und Schwächen des Unternehmens hat und wie dessen betriebswirtschaftliche Zahlen im Vergleich zur Branche aussehen und dich nicht darauf verlassen, dass ein finanzierbarer Kaufpreis ein richtiger Kaufpreis ist.

Konzentriere dich daher auf die Tragfähigkeit des bestehenden Geschäftsmodells. Frage dich, welche Anpassungen in Zukunft notwendig sind und welchen Einfluss das Geschäftsmodell auf Umsatz und Gewinn nimmt. Wir raten jedem/jeder Käufer*in, zusammen mit dem/der Verkäufer*in das bisherige Geschäftsmodell genau zu beschreiben und die Veränderungs- und Verbesserungsmöglichkeiten deutlich zu machen. 

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Genug der Vorrede, jetzt geht es an die geballten Informationen zur Unternehmensbewertung, damit du für die Übernahme eines Unternehmens gut gerüstet bist.

Was ist der Unternehmenswert?

Um den Wert eines ganzen Unternehmens oder eines Unternehmensanteils zu bestimmen, wird eine Unternehmensbewertung vorgenommen. Neben materiellen Werten, wie z.B. Grundstücken und Maschinen, werden auch immaterielle Werte wie Marke und Know-how der Mitarbeiter*innen dabei bewertet. Sowohl die Substanz als auch der Ertrag werden berücksichtigt. Individuelle Faktoren wie Branchenzugehörigkeit und regionale Unterschiede werden ebenfalls für die Bewertung herangezogen.

Für die Unternehmensbewertung stehen verschiedene Verfahren zur Wahl. Welches das richtige ist, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab und muss individuell beurteilt werden. Der Bewertungszweck spielt bei der Wahl des Verfahrens eine ausschlaggebende Rolle. Gerade wenn du ein kleines oder mittleres Unternehmen kaufen möchtest, empfehlen wir dir, bei der Bewertung erfahrene Fachleute zu Rate zu ziehen. Denn die Praxis hilft hier mehr als betriebswirtschaftliche Theorie. Die Expertin/der Experte wird dann das Verfahren ermitteln, das für den jeweiligen Fall am günstigsten ist.

Wie finde ich Bewertungsfachleute, die mir helfen können?

Branchenwissen und Erfahrung sind Trumpf beim Thema Unternehmensbewertung. Hat jemand hohe Expertise in einer Branche und vielleicht schon Verkäufe begleitet oder zumindest Kenntnis über die üblichen Marktpreise, hilft das gewaltig. Ein*e solche*r Experte/Expertin muss nicht unbedingt ein*e teure*r Unternehmenspreis-Spezialist*in sein.

  • Erkundige dich bei deiner lokal ansässigen Bank nach Mitarbeiter*innen, die auf deine Branche und auf Nachfolgethemen spezialisiert sind. Mit der Bank hast du gleich jemanden für die spätere Finanzierung an Bord und kannst von kostenfreier Beratung profitieren.
  • Eine weitere Möglichkeit: Bundesweit tätige Banken haben eigene Kompetenzzentren zu bestimmten Branchen.
  • Auch die regionalen Bürgschaftsbanken und Kammern sind gute Anlaufstellen, um Geschäftsmodelle und Preise zu bewerten.
  • Unternehmensberatungen mit Branchenschwerpunkten können deinen Kauf ebenfalls begleiten und bei späteren Restrukturierungen und Optimierungen unterstützen.

Methoden zur Unternehmensbewertung

Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis gibt es eine Reihe von Methoden zur Unternehmensbewertung. Im Prinzip gibt es drei Arten, wie der Wert eines Unternehmens ermittelt werden kann: Substanz, Erfolg bzw. Kapital und Markt. Diesen Bewertungsarten lassen sich die unterschiedlichen Methoden zuordnen:

Verfahren zur Unternehmensbewertung

Ja, es gibt so einige Verfahren und jedes einzelne ist nicht unbedingt einfach zu verstehen. Du kannst dir einiges an Leseaufwand sparen, wenn du ein paar Grundüberlegungen anstellst:

  • Du möchtest ein Unternehmen kaufen, dem viele Maschinen und/oder Immobilien gehören und für dessen Erfolg immaterielle Aspekte eine untergeordnete Rolle spielen? Dann beschäftige dich mit der Substanzwert-Methode.
  • Du interessierst dich für ein Unternehmen, dessen Erträge gut zu prognostizieren sind? Dann schau dir das Ertragswertverfahren und das Discounted Cashflow-Verfahren an.
  • Du möchtest vor allem ein Gefühl für die Marktlage gewinnen und schauen, ob du dir einen Unternehmenskauf zu den aktuellen Marktpreisen überhaupt leisten kannst? Dann lies dich in das Multiplikatorenverfahren ein. In der Praxis hat sich diese Methode als die relevanteste bei Unternehmensübernahmen entwickelt.

Die Substanzwert-Methode

Die Substanzwert-Methode gehört zu den übersichtlichen und leicht verständlichen Verfahren zur Unternehmensbewertung. Diese Methode geht davon aus, dass das Unternehmen gerade so viel wert ist, wie die Summe der Teile, aus denen es besteht. Nach der Substanzwert-Methode entspricht der Unternehmenswert dem Liquidationswert, also dem Markt-/Verkehrswert des Firmenvermögens (Geräte, Vorräte und anderer Dinge) abzüglich der Schulden.

grafik_substanzwertmethode.jpg

Darstellung nach: Felden, Birgit und Klaus, Annekatrin: Unternehmensnachfolge. Schäffer Poeschel, Stuttgart 2003, S.113.

Die Substanzwert-Methode eignet sich insbesondere für das Festlegen eines „Mindestpreises“. Der/die Verkäufer*in wird diesen Preis nicht unterschreiten wollen und du als Käufer*in wirst dich darauf einstellen müssen, dass der Preis wohl kaum unter dem ermittelten Liquidationswert liegen wird.

Als alleinige Methode zur Wertermittlung ist die Substanzwert-Methode umstritten, da sie die immateriellen Werte und die zukünftige Ertragslage des Unternehmens nicht berücksichtigt. Die Substanzwert-Methode eignet sich vor allem als Hilfswert für die Bewertung kleiner Betriebe mit teuren Maschinen oder Immobilien.

Praxisbeispiel für die Substanzwert-Methode

Wie die Substanzwert-Methode in der Praxis angewendet wird, kannst du in dem folgenden Beispiel der IHK Berlin nachlesen:     

Einzelunternehmer Müller (65 Jahre) führt ein kleines gemietetes Geschäft, welches er altersbedingt an Herrn Schulz veräußern will. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern betrug in den letzten Jahren ca. 25.000 EUR pro Jahr. Im Angestelltenverhältnis würde Herr Müller ca. 30.000 EUR pro Jahr verdienen.

Vermögens­gegen­stände und SchuldenUrsprüng­liche Anschaffungs­kosten in EURAktueller Buchwert in EURWieder­beschaffungs­kosten in EURErzielbare Einzel­veräußerung­erlöse in EUR

Ladeneinrichtung

Kleinstransporter

Waren

Forderungen

Verbindlichkeiten

Buchvermögen

10.000

20.000

17.000

 

 

 

3.000

9.000

15.000

2.500

-16.000

13.500

4.500

12.000

17.000

2.500

-16.000

 

1.500

10.000

8.000

2.500

-16.000

 

Teilproduktionswert  20.000 
Liquidationswert   6.000

Ergebnis:

Das Ladengeschäft ist wenig profitabel, da Herr Müller im Angestelltenverhältnis mehr verdient hätte. Da auch künftig nicht mit hohen Gewinnsteigerungen zu rechnen ist, kommen Herr Müller und Herr Schulz zum Ergebnis, dass ein Kundenstamm zwar vorhanden ist, aufgrund der geringen Profitabilität des Ladengeschäftes diesem jedoch kein wirtschaftlicher Wert zugerechnet werden kann. Da weder Firmenwert noch immaterielle Wirtschaftsgüter vorhanden sind, ergibt sich der Unternehmenswert allein aus den materiellen Wirtschaftsgütern. Wertuntergrenze für Herrn Müller ist der Liquidationswert (6.000 EUR), Wertobergrenze für Herrn Schulz ist der Reproduktionswert (20.000  EUR). Herr Müller und Herr Schulz einigen sich auf den Mittelwert von 13.000 EUR (= (20.000  EUR + 6.000 EUR) /2), da so beide Vertragsparteien in gleicher Höhe profitieren.

Quelle: IHK Berlin

Vor- und Nachteile der Substanzwertmethode im Überblick

Vorteile

  • Einfache Anwendung – keine Zukunftsprognosen notwendig
  • Aufstellung der Wiederbeschaffungswerte der anfassbaren Bestandteile einer Firma

Nachteile

  • Wichtige Themen wie Zukunftsfähigkeit, Kundenstamm, Wettbewerbssituation werden nicht berücksichtigt
  • Die Profitabilität der Firma fehlt
  • Zahlenmaterial für die Wiederbeschaffungskosten müssen geschätzt oder (über Onlineportale) recherchiert werden

Unser Urteil: Diese Methode macht Sinn, um ein Gefühl für das Inventar einer Firma zu bekommen. Als Entscheidungsgrundlage ist das nur wegweisend, wenn Maschinen und Gebäude etc. das Wichtigste beim Kauf sind. Das Ergebnis ist dann eher die Untergrenze eines Kaufpreises.

Das Ertragswertverfahren

Beim Ertragswertverfahren wird der Unternehmenswert anhand der zukünftigen Einnahmenüberschüsse ermittelt. Und es berücksichtigt die Anlagealternativen des/der Käufer*in. Bei dieser Bewertung wird also die Perspektive eines Investors eingenommen, der sein Kapital verzinst anlegen will und maximal so viel für ein Unternehmen zahlen möchte, wie sich in Zukunft damit verdienen lässt.

Ertragskraft und Kapitaldienstfähigkeit sind bei einer Unternehmensnachfolge wesentlich, denn der/die Nachfolger*in muss aus den Erträgen nicht nur die im gekauften Unternehmen erforderlichen Investitionen leisten, sondern auch die Zins- und Tilgungszahlungen aus der Kaufpreisfinanzierung.

Die leitende Frage des Ertragswertverfahrens lautet: Was lässt sich auf Dauer mit dem Unternehmen erwirtschaften? Also werden die Betriebsergebnisse vor Steuern der letzten drei Jahre, des laufenden Geschäftsjahres sowie die Planzahlen der nächsten Jahre herangezogen. Der Unternehmenswert wird dann in vier Schritten ermittelt:

  1. Das Betriebsergebnis der Vergangenheit wird um außergewöhnliche und einmalige Aufwendungen und Erträge korrigiert.
  2. Der künftig zu erwartende Gewinn wird ermittelt: Der Durchschnitt der korrigierten und geplanten Betriebsergebnisse aus Schritt 1 stellt die  Ausgangsgröße des zu erwartenden Gewinns dar.
  3. Der Kapitalisierungszinssatz wird ermittelt. Dieser Zinssatz ergibt sich aus dem Zins, der mit einer risikolosen Anlage zu erzielen wäre, und einem Aufschlag für das unternehmerische Risiko. Bei kleineren Firmen und überschaubaren Risiken liegt dieser Satz bei 15 bis 20 Prozent. Umso höher dieser Wert gewählt wird, desto geringer der Unternehmenswert.  Umso weniger die Zukunft kalkulierbar erscheint, desto schneller will der/die Käufer*in den Kaufpreis zurückverdient haben.
  4. Der endgültige Ertragswert wird ermittelt, indem der zukünftig zu erwartende Gewinn (aus Schritt 2) durch den Kapitalisierungszinssatz geteilt wird.

Das Ertragswertverfahren ist besonders bei kleinen Unternehmen beliebt. Es gibt dieses Verfahren mit verschiedenen Ausprägungen; von rein vergangenheitsorientiert bis hin zu rein zukunftsorientiert. Beachte bei der Wahl des Ertragswertverfahrens, dass die Gewinne deines/deiner Vorgänger*in lediglich ein Anhaltspunkt für deinen Erfolg sind. Wahrscheinlich wirst du das Unternehmen anders führen als der/die Verkäufer*in – was auch richtig so ist – und dies wird sich auch auf den Ertrag auswirken. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Die Wettbewerbsverhältnisse und die Konjunktur können sich im Laufe der Zeit ändern.

Praxisbeispiel für das Ertragswertverfahren

Im Fallbeispiel für das Ertragswertverfahren der IHK Berlin kannst du nachvollziehen, wie diese Methode zur Unternehmensbewertung angewendet wird.

Floristin Schneider (63) hat zur Vorbereitung ihrer Unternehmensbewertung die nachstehenden Zahlen ermittelt. Aufgrund eines festen Kundenstamms und bereits geschlossener Verträge rechnet sie auch in den nächsten Jahren mit einem identischen Betriebsergebnis.

1. Schritt: Bereinigung des Betriebsergebnisses:

 2016 in EUR2017 in EUR2018 in EUR2019 in EUR
Betriebsergebnis34.00028.50030.60030.000
Außerordentliche Erträge  (z.B. Verkauf eines ausgedienten Lieferwagens)-5.000   
Außerordentliche Aufwände ( z.B. Reparatur aufgrund Wasserschadens, Spenden) 2.000  
Kalkulatorischer Unternehmerlohn-27.000-27.000-27.000-27.000
Korrigiertes Betriebsergebnis (vor Steuern und Zinsen)2.0003.5003.600

3.000


2. Schritt: Ermittlung des zukünftig zu erwartenden Gewinns

(2.000 + 3.500 + 3.600 + 3.000 EUR) / 4 = 3.025 EUR

3. Schritt: Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes

Bei kleinen und mittleren Unternehmen gestaltet sich die Ermittlung des Risikozinses ungleich schwieriger. Denn hier scheidet die Anwendung standardisierter, kapitalmarktbezogener Risikoprämien aus. Die Inhaberabhängigkeit und betriebsspezifischen Risikofaktoren, die auch nach dem Verkauf eine Zeit lang nachwirken, verlangen eine individuelle Bewertung. Je niedriger das Risiko anzusetzen ist, desto niedriger fällt der Zinssatz aus. Üblicherweise liegen die Risikozuschläge zwischen 5 und 15 Prozent.
Frau Schneider bewertet den Risikozins zusammen mit ihrem Berater auf 9 Prozent. Die Ermittlung des Zinssatzes für langjährige Bundesanleihen ergab 2,32 Prozent. Somit beträgt der Kapitalisierungszinssatz 11,32 Prozent (= 2,32 + 9 Prozent).

4. Schritt: Ermittlung des endgültigen Ertragswerts

3.025  EUR / 11,32 * 100 = 26.722 EUR

In Worte gefasst bedeutet dieses Ergebnis: Bei einem Kaufpreis von 26-27 TEUR und sich nicht ändernden Gewinnen brauche ich etwas mehr als 11 Jahre um mein eingesetztes Kapital zurück zu bekommen

Quelle: IHK Berlin

Vor- und Nachteile des Ertragswertverfahrens im Überblick

Vorteile

  • Fokus auf den Gewinn inklusive Geschäftsführergehalt
  • Einfach zu rechnen
  • In den Ausgestaltungsformen anpassbar hinsichtlich der Wichtigkeit der Vergangenheits- und Zukunftsdaten: hoher Kapitalisierungszinssatz bedeutet unsichere Zukunftsprognose

Nachteile

  • Subjektive Wahl des Kapitalisierungszinssatzes hat großen Einfluss auf das Ergebnis
  • Gewinne des/der Vorgänger*in sind begrenzt aussagefähig

Unser Urteil: Diese Methode macht Sinn, um ein Gefühl für die Gewinnsituation und die Frage zu bekommen, wie viele Jahre bei gleichbleibender Situation nötig sind, um den Kaufpreis zurückzuverdienen. Diese Frage ist aber leider recht theoretisch, denn es ändert sich immer etwas - und besonders in der Übergabe.

Unternehmenswert mit Online-Tool berechnen

Das EMF-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) hat ein Online-Tool entwickelt mit dem du ein kleineres oder mittleres Unternehmen mittels des Ertragswertverfahren bewerten kannst. Mit dem Tool kannst du schon in knapp 15 min ein erstes Ergebnis erhalten. Die Benutzung ist kostenlos und es werden auch keine persönlichen Daten erhoben. Probiere es aus!

https://kmurechner.de/rechner/

Mehr Infos zu dem Rechner erhältst du hier:

https://kmurechner.de

Das Discounted Cashflow-Verfahren

Das Discounted Cashflow-Verfahren (kurz: DCF-Verfahren) ist in den letzten Jahren zur Berechnung des Unternehmenswertes immer populärer geworden und auch international anerkannt. Es gleicht grundsätzlich dem Ertragswertverfahren: Eine Überschussgröße wird auf den Gegenwartswert diskontiert (= abgezinst). Anders als beim Ertragswertverfahren wird beim DCF-Verfahren der zukünftige Cashflow (zu Deutsch: Geldfluss, Kassenzufluss, Kapitalfluss) herangezogen.

Im Prinzip versteht man unter einem Cashflow die Gegenüberstellung (Saldierung) von Einzahlungen und Auszahlungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. In der Praxis wird die Zahl aus der Buchhaltung ermittelt. Je nach Methode erfolgt die genaue Berechnung etwas unterschiedlich und es gibt Bibliotheken voller Cashflow-Definitionen.

Für unser Thema ist die Definition des sogenannten indirekten Cashflows entscheidend.  Wichtigster Unterschied zum steuerlich wirksamen Gewinn (Jahresüberschuss) ist die Position „Abschreibung“: Kaufst du eine Maschine für z.B. 10.000 EUR, geht das Geld vielleicht in einem Schlag vom Konto ab. Betriebswirtschaftlich (und damit auch steuerlich) gesehen nutzt du die Maschine aber über einen bestimmten Zeitraum (z.B. zehn Jahre) – daher werden im Jahresabschluss zehn Jahre lang 1.000 EUR an Belastung angesetzt (Abschreibung). Dadurch sinkt der Jahresüberschuss - und gibt ein falsches Bild vom Unternehmenswert wieder, denn das Geld für die Maschine war ja erwirtschaftet. Bei der Discounted-Cashflow-Methode geht es also nicht um die steuerliche Logik, sondern um die Kraft des Unternehmens zur Eigenfinanzierung – das ist die Kernaussage dieses Verfahrens. Daher müssen Abschreibungen hinzugerechnet werden.

Ist der Cashflow ermittelt, wird er für das Discounted Cashflow-Verfahren meist für drei Planjahre hochgerechnet und auf den heutigen Kapitalwert abgezinst.

Fokus des Discounted Cashflow-Verfahrens sind die zukünftige Entwicklung der Unternehmenserträge. Das Discounted Cashflow-Verfahren ist also ein rein zukunftsorientiertes Verfahren. Und hier zeichnet sich schon eine der größten Herausforderungen des Verfahrens ab: Es werden Prognosen über die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens getroffen und deren Genauigkeit nimmt mit zunehmender Vorausschau immer weiter ab.

Vor- und Nachteile der Discounted-Cash-Flow-Methode im Überblick

Vorteile

  • Fokus auf die Eigenfinanzierungskraft des Unternehmens: nicht wie viel Gewinn, sondern wie viel Geld wird verdient?
  • Zahlen sind im Unternehmen vorhanden
  • In den Ausgestaltungsformen anpassbar hinsichtlich der Frage, wie wichtig Vergangenheits- und Zukunftsdaten sind: So kannst du bei unsicherer Zukunftsprognose einen hohen Kapitalisierungszinssatz einnehmen und das damit ausgleichen

Nachteile

  • Subjektive Wahl des Kapitalisierungszinssatzes hat großen Ergebniseinfluss
  • Bisherige Ergebnisse begrenzt aussagefähig für die Zukunft

Unser Urteil: Das Discounted Cashflow-Verfahren eignet sich besonders gut für Unternehmen, die schon länger am Markt bestehen und kontinuierliches Wachstum sowie gleichmäßige Gewinnsteigerungen und eine gewisse Größe aufweisen. Für kleine Unternehmen mit hohen Schwankungen und wenig systematischer Wachstumsstrategie ist die Methode kaum geeignet.

Das Multiplikatorenverfahren

Das Multiplikatorenverfahren ist eine marktorientierte, praxisnahe Methode zur Unternehmensbewertung. Der Wert des Unternehmens wird mithilfe von Verhältniskennzahlen abgeleitet. Der Multiplikator ergibt sich aus dem realisierten Marktwert, also dem Verkaufspreis eines vergleichbaren Unternehmens, im Verhältnis zum Umsatz oder Gewinn des zum Verkauf stehenden Unternehmens. Ist dieser Faktor bestimmt, wird er mit dem prognostizierten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Earnings Before Interest and Tax – EBIT) multipliziert. Es gibt auch die Angabe von Multiplikatoren im Verhältnis zum Umsatz eines Unternehmens. Dies ist hilfreich, um den Wert von Unternehmen einzuschätzen, die nach Zinsen keinen Gewinn mehr machen (du erinnerst aus der Schule: 0 multipliziert mit X bleibt 0) oder wenn der/die Verkäufer*in noch keine Ertragszahlen offengelegt hat.

Für die Auswahl des richtigen Multiplikators ist es wichtig, die richtige Vergleichsgruppe nach Branche und Größe heranzuziehen. Hierbei helfen sogenannte Multiples-Tabellen, die für Branchen Minimum- und Maximum-Multiplikatoren angeben. Wendest du diese Multiplikatoren an, kannst du die Preisspanne ermitteln, die für die Mehrzahl der in der jeweiligen Branche zum Verkauf stehenden Unternehmen aktuell aufgerufen wird. In Einzelfällen kann der Preis auch außerhalb dieser Spanne liegen. Beachte immer die Besonderheiten des Unternehmens, das du kaufen möchtest. Frage dich:

  • Wie stark ist der Unternehmenserfolg abhängig vom/von der Inhaber*in im Vergleich zum Wettbewerb?
  • Hängt der Unternehmenserfolg vergleichsweise stark oder weniger stark von einzelnen Kund*innen ab?
  • Hat das Unternehmen, das ich kaufen möchte, besondere Alleinstellungs- und Differenzierungsmerkmale gegenüber dem Wettbewerb?
  • Ist das Wachstumspotenzial vergleichbar mit dem Wettbewerb oder weicht das Unternehmen (stark) ab?

Praxisbeispiel Multiplikatorenverfahren

Lass uns das an einem Beispiel durchrechnen. Nehmen wir an, du willst ein Unternehmen mit einem Umsatz von 20 Millionen EUR aus der Branche Nahrungs- und Genussmittel kaufen. In diesem Fall wirst du auf Multiplikatoren von 4,4 bis 6,5 für Umsatz stoßen.

Du rechnest also für den „Minimalpreis“:

Umsatz 20 Millionen EUR × Faktor 0,95 = Unternehmenswert von 19 Millionen EUR

Du rechnest also für den „Maximalpreis“:

Umsatz 20  Millionen EUR × Faktor 1,32 = Unternehmenswert von 26,4 Millionen EUR

Zinstragende Verbindlichkeiten sind vom Unternehmenswert abzuziehen. Barmittel, die nicht betriebsnotwendig sind, werden dazugerechnet.

 

Das selbe Unternehmen erwirtschaftet einen EBIT von 0,3 Millionen EUR.

Du rechnest also für den „Minimalpreis“:

EBIT 0,3 Millionen EUR × Faktor 7,5 = Unternehmenswert von 2,25 Millionen EUR

Du rechnest also für den „Maximalpreis“:

EBIT 0,3 Millionen EUR × Faktor 9,5 = Unternehmenswert von 2,85 Millionen EUR

Zinstragende Verbindlichkeiten sind vom Unternehmenswert abzuziehen. Barmittel, die nicht betriebsnotwendig

Dass die Ergebnisse aus der umsatzbezogenen und der EBIT-bezogenen Rechnung so auseinander gehen zeigt, dass das Unternehmen für diese Branche unterdurchschnittlich verdient. Du wirst also versuchen, über den Ertragswert zu kaufen. Wundere dich nicht, dass der/ die Verkäufer*in gerne über den Umsatzmultiplikator reden möchte.

Die KfW Bankengruppe veröffentlicht 2019 eine Tabelle mit Multiples auf Umsatzzahlen und EBIT-Zahlen im Vergleich, die sie selbst aus der Fachzeitschrift FINANCE im November/ Dezember 2018 zusammengestellt hat.

Branche

Umsatz-Multiplikator

EBIT-Multiplikator

von

bis

von

bis

Beratende Dienstleistungen

0,71

1,00

6,4

8,7

Software

1,29

1,78

7,7

10,0

Telekommunikation

0,90

1,25

7,4

9,1

Medien

0,90

1,50

6,7

9,0

Handel und E-Commerce

0,58

0,91

6,5

8,8

Transport, Logistik und Touristik

0,50

0,80

6,0

8,0

Elektrotechnik und Elektronik

0,68

1,00

6,6

8,6

Fahrzeugbau und -zubehör

0,58

0,88

6,0

7,9

Maschinen- und Anlagenbau

0,70

1,00

6,8

8,2

Chemie und Kosmetik

0,95

1,30

7,6

9,5

Pharma

1,40

2,00

8,1

10,3

Textil und Bekleidung

0,70

0,97

6,2

7,9

Nahrungs- und Genussmittel

0,95

1,32

7,5

9,5

Gas, Strom, Wasser

0,70

1,00

6,0

7,8

Umwelttechnologie u. Erneuerbare Energie

0,72

1,06

6,6

8,2

Bau und Handwerk

0,50

0,77

5,4

7,2

Tabelle: FINANCE-Multiplikatoren im Small Cap Segment nach Branchen

Individueller, jedoch auch arbeitsintensiver ist es, mit Hausbank, Steuerberater*in oder anderen Bewertungs-Fachleuten zu sprechen und so zu versuchen, eine für den Einzelfall passende Bewertung zu finden.

Vor- und Nachteile des Multiplikatorenverfahrens im Überblick

Vorteile

  • Orientiert sich am Marktpreis– was wird aktuell für vergleichbare Unternehmen gezahlt?
  • Grobe Branchen-Passung einfach zu recherchieren und zu rechnen
  • Einfache Durchführung
  • Kann auch bei fehlenden Ertragsgrößen und unprofitablen Unternehmen angewandt werden

Nachteile

  • Berücksichtigt nicht Rentabilität,  Ertragskraft und Wachstumspotenzial des Unternehmens
  • Schwierig für kleinere Unternehmen, aussagekräftige Multiplikatoren zu ermitteln
  • Nach der Recherche des branchenpassenden Multiplikators bleibt offen und diskutierbar: Wie passend ist der wirklich?

 

Unser Urteil: Diese Methode hilft, eine erste Größenordnung zu bekommen, was in einer Branche für ein Unternehmen bezahlt wird. Je besser die Quellenlage und die Passung auf das eigene Unternehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis. Außerdem ist die Methode so verständlich und verbreitet, dass Käufer*in und Verkäufer*in sie kennen werden.

Die Venture-Capital-Methode

Die bisher vorgestellten Methoden zu Unternehmensbewertung ziehen Umsatz bzw. Gewinn von einem oder sogar mehreren Jahren heran. Bei jungen Unternehmen und Unternehmen ohne stabilen Gewinn geraten diese Methoden an ihre Grenzen: Startups verfügen tendenziell über wenig Kapital, weisen allerdings ein hohes Wachstumspotenzial auf; ein Großteil des Unternehmensvermögens sind immaterielle Vermögensgegenstände. Einen Cashflow gibt es häufig einfach nicht. Hier kommt nun die Venture-Capital-Methode ins Spiel, die besonders bei der Bewertung von Startups herangezogen wird. Diese Methode kombiniert das Discounted Cashflow- Verfahren mit dem Multiplikatorenverfahren.

Die Venture-Capital-Methode basiert auf der Annahme, dass sich Unternehmen in Phasen entwickeln. Am Anfang steht die Seed-Phase, es folgen die Startup-Phase, die Wachstumsphase und die Reifephase. In den ersten beiden Phasen wird meist kein positiver Cashflow erzielt. Ab der Wachstumsphase ändert sich dies meist, hier können dann das Ertragswertverfahren und das Discounted Cashflow-Verfahren angewandt werden. Für die Seed- und die Startup-Phase kommt das Multiplikatorenverfahren infrage.

Nun zur Venture-Capital-Methode: Bei ihr wird die Käufer,- beziehungsweise Investorenperspektive beim Exit eingenommen. Es wird also ein möglicher Preis für den Fall eines künftigen Verkaufs errechnet. Die Bewertung wird zu einem Stichtag unter Berücksichtigung von Dauer und Risiko des Investments vorgenommen. Hierbei werden die Aspekte Renditeerwartung, benötigte Zeit bis zum Exit und Liquiditätsbedarf des Unternehmens betrachtet. Diese Angaben ergeben sich aus dem Businessplan, ergänzt um einige Erfahrungswerte aus vergleichbaren Unternehmen:

  • Liquiditätsbedarf
  • geplanter Umsatz in x Jahren
  • geplanter Gewinn vor Zinsen und Steuern (kurz EBIT) in x Jahren
  • branchenüblicher Multiplikator
  • von Investoren erwartete Rendite

Die Venture-Capital-Methode wird oft zur Bewertung von Firmen verwendet, die schnell wachsen, aber noch keine Rentabilität erzielen und für die daher Umsatzprognosen schwer zu treffen sind.

Vor- und Nachteile der Venture-Capital-Methode im Überblick

Vorteile

  • Ermöglicht Kaufpreise zu errechnen trotz fehlender Gewinne und sich noch stark verändernder Umsätze

Nachteile

  • Komplex - für Menschen, die mit solchen Bewertungen nicht vertraut sind, kaum nachvollziehbar

 

Unser Urteil: Für schnell wachsende Startups in den Anfangsjahren wichtig. Für normale Kleinunternehmen und etablierte mittelständische Unternehmen nicht brauchbar.

Fazit

Die Wahl des passenden Kaufpreisermittlungsverfahrens kann sich kontrovers gestalten: Vergangenheit und Zukunft werden gegenübergestellt, bisherige Realität wird mit aktueller und zukünftiger Marktpositionierung verglichen. Es werden Annahmen getroffen, die von subjektiven Auffassungen geprägt sind.

Trotzdem ist eine Unternehmensbewertung unerlässlich, wenn ein Unternehmen verkauft wird. Die zur Verfügung stehenden Methoden haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Ihre Ergebnisse können stark variieren. Sie sind daher nicht als exakte Werte zu verstehen, sondern sollten von den Beteiligten als Bandbreite aufgefasst werden, innerhalb derer der finale Preis liegen kann. Wir empfehlen dir, mehrere Methoden anzuwenden.

Auch die psychologische Komponente einer Unternehmensbewertung ist nicht zu unterschätzen. Liegt erstmal das Ergebnis einer Unternehmensbewertung auf dem Tisch, ist der Elefant im Raum. Ein Hinauszögern der Bewertung ist jedoch auch keine Option, denn bei der Übernahme eines Unternehmens entscheidet letztlich auch der Preis.

Die größte Herausforderung und wichtigste strategische Entscheidung bei der Unternehmensbewertung liegt darin, die passende Bewertungsmethode auszuwählen und sich mit dem/der Verkäufer*in auf diese zu einigen. Verliere bei all den zur Verfügung stehenden Methoden, Verfahren und Formeln jedoch nicht die Hauptfragen und deine Motivation für eine Übernahme bzw. den Kauf eines Unternehmens aus dem Blick und erinnere dich immer wieder an den Kern deines Vorhabens:

  • Was genau erwirbst du eigentlich bei dem Unternehmenskauf? Wirst du Inhaber*in von Maschinen? Gehört dir durch den Kauf ein vielversprechendes Produkt? Wirst du Chef*in von einem Team, mit dem du gerne arbeitest und dir eine erfolgreiche Zukunft vorstellen kannst?
  • Fühlt sich der Kaufpreis gut an? Stehen Preis und „Gegenwert“ in Relation? Verstecken sich irgendwo materielle und immaterielle Risiken – denn mit dem Kauf eines Unternehmens übernimmst du auch diese von deinem/deiner Vorgänger*in. Höre hier auch auf dein Bauchgefühl und nicht nur auf den Rat der Fachleute oder auf die Zahlen.
  • Passt für dich der Zeitraum, in dem sich deine Investition rentiert haben wird? Und: Bist du wirklich bereit, das Risiko eines Unternehmenskaufs einzugehen?
  • Traust du dir zu, das Unternehmen nicht nur weiterzuführen, sondern auch „zukunftsfähig“ zu machen? Hast du voll und ganz Lust auf das Unternehmertum?

Wenn du dir diese Fragen immer wieder stellst und ehrlich beantwortest, wirst du zu einer guten Entscheidung kommen und auch den Meilenstein ‚Unternehmensbewertung‘ sehr gut meistern. Geh dein Vorhaben mutig an und vertraue auf dich, deine Fach- und Branchenkenntnis und dein Bauchgefühl. Und wenn du Hilfe und Unterstützung brauchst, hole sie dir. Es ist noch kein*e (Bewertungs-) Meister*in vom Himmel gefallen und auch Unternehmer*innen müssen Entscheidungen nicht ohne Unterstützung fällen.

Tipp:
Auf der Unternehmensbörse nexxt-change findest du Kaufangebote von Unternehmen, oder kannst selbst Gesuche einstellen.

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