Wir helfen dir weiter!

Damit du schnell weiterarbeiten kannst, wenn du Hilfe bei der Nutzung der Gründerplattform brauchst, stehen hier die am häufigsten gestellten Fragen aus dem Support mit den Antworten.

Wenn deine Frage nicht dabei ist, kannst du uns natürlich gerne kontaktieren.

Fragen zum Konto

Im Login-Fenster findest du den Link "Passwort vergessen?". Klick darauf und du wirst durch den Prozess geführt, um dein Passwort wiederherzustellen.

In den meisten Fällen hat diese Fehlermeldung damit zu tun, dass die E-Mail-Adresse mit der du dich einloggen möchtest, nicht die Adresse ist, mit der du dich registriert hast. Kann es sein, dass du eine andere Adresse verwendet hast oder sich bei der Anmeldung ein Tippfehler eingeschlichen hat? Hast du zum Beispiel @googlemail.com statt @gmail.com verwendet?

Falls keine deiner E-Mail-Adressen passt, melde dich gern bei uns im Support und wir versuchen dir zu helfen.

Es ist sehr schade, dass du dich von der Gründerplattform abmelden möchtest! Aber so kannst du dein Konto löschen:

  • Logge dich bei der Gründerplattform ein
  • Klick im Menü auf "Mein Schreibtisch und Konto" und "Kontoeinstellungen"
  • Scrolle auf dieser Seite nach unten und klicke auf "Konto löschen"
  • Klicke im Pop-up auf "Vollständig löschen"
  • Schau in deinem E-Mail-Postfach nach der Bestätigungsmail und klicke auf den Bestätigungslink in dieser Mail.
  • Wenn du diesen Link in der Mail angeklickt hast, sind deine Daten vollständig gelöscht.

Du findest nicht, wonach du suchst? Dann melde dich bei uns.

Fragen zum Businessplan

Rund um das Tool

Unsere Beispielbusinesspläne findest du hier. Es macht aber durchaus Sinn, wenn du dir auch Pläne anschaust, die nicht genau zu deiner Gründungsidee passen. Die Beispiele dienen in erster Linie zur Inspiration und sollen dir helfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was in deinem Businessplan funktionieren könnte und was nicht. Falls du dennoch Anregungen und Wünsche hast, melde dich gerne bei uns!

Ja! Du kannst sowohl den Planungszeitraum, als auch die Darstellung des Zeitraums für deinen Businessplans in den Einstellungen ändern – und zwar so: 

  • Logge dich bei der Gründerplattform ein.
  • Im Menü, wähle "Mein Schreibtisch & Konto" und "Mein Projekt" aus, um zu deinem Businessplan zu kommen
  • Klicke neben deinem Businessplan auf “Einstellungen”.
  • Lege bei "Allgemeine Einstellungen" unter "Beginn der Geschäftstätigkeit" deinen Planungszeitraum so fest, wie es für dich passt.
  • Unter "Finanzeinstellungen" kannst du die Darstellung in Kalenderjahren auswählen. Der von dir festgelegte Startmonat bleibt aber bestehen.

Leider ist der Planungszeitraum unseres Businessplans auf drei Jahre begrenzt. Wir arbeiten daran, dass der Zeitraum zukünftig flexibler gestaltet werden kann, aber dies ist eine technische "Operation am offenen Herzen" und braucht wohl leider noch etwas Zeit.

Ihr könnt mit mehreren Zugängen an einem Businessplan arbeiten. Wenn du eingeloggt bist, dann kannst du den Businessplan, an dem du arbeitest, mit deinen Mitgründer*innen bzw. Teamkolleg*innen teilen. Dafür gehst du zu "Mein Schreibtisch & Konto" und “Mein Projekt” und klickst neben deinem Businessplan auf "Teilen". Gib die E-Mail-Adressen der Personen ein und setz einen Haken bei "Schreib-Zugriff". Damit wird der Businessplan dann für den/diejenigen freigegeben. Im Businessplantool findet ihr oben in der Leiste auch einen Bereich für “Diskussion”, das ist sehr praktisch, wenn man im Team an einem Businessplan arbeitet. 

Vanessa erklärt, wie du gemeinsam mit deinem Team auf der Gründerplattform an deinem Businessplan arbeiten kannst.

Leider haben wir noch keine Schnittstelle zu Word und Excel. Du kannst den Plan als PDF downloaden oder die einzelnen Kapitel in andere Programme kopieren.

Du findest nicht, wonach du suchst?

Bei weiteren Fragen zu deinem Businessplan oder möglichen Fördermitteln helfen dir unsere Partner. Zu ihren Beratungsangeboten kommst du, nachdem du dich eingeloggt hast, ganz oben über "Kostenlose Beratung". Unsere Partner beraten dich kostenlos und unverbindlich. Probier es einfach aus!

Hilfe bei Fragen zur Finanzierung findest du, wenn du im Hauptmenü auf "Finanzieren“ und dann auf "Finanzierung & Förderung finden" gehst. Dort kannst du z.B. den Partnern zu ihren Angeboten gezielt Fragen stellen.

Bei technischen Fragen und Problemen melde dich gerne bei uns!

Rund um den Finanzteil

Keine Panik! Solange du nicht die Posten aus deiner Tabelle einzeln gelöscht hast, sind deine Tabellen noch da – sie wurden nur unsichtbar gemacht. Um sie wieder sichtbar zu machen, kannst du sie, wenn du an deinem Businessplan arbeitest, unter "Element hinzufügen" und "Tabelle"  wieder einfügen. Die Daten, die du schon eingegeben hattest, sind noch immer da.

Wenn du einen einzelnen Posten löschen möchtest, kannst du in der jeweiligen Zeile auf "Bearbeiten" gehen und das Löschsymbol in der jeweiligen Zeile anklicken.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum du die Berechnung des Umsatzes nicht nachvollziehen kannst.

  1. Bitte prüfe, ob du ein Zahlungsziel eingegeben hast. Dies verschiebt die Umsätze in der Liquidität nach hinten.
  2. Wenn die Umsätze zu gering sind, kann das daran liegen, dass du einen Risikoabschlag eingegeben hast.
  3. Wenn du die Umsätze automatisch mit einem Start- und Endwert berechnet hast, erfolgt die Berechnung im Hintergrund mit Nachkommastellen, diese werden aber nicht angezeigt. Dies erklärt, warum Menge (Stundenzahl) x Preis (Stundensatz) manchmal nicht gleich dem angezeigten Umsatz für einen Monat ist. Um dieses Problem zu beheben, kannst du die Menge (Stundenzahl) in der Monatsansicht ohne Komma eintragen.

In der Regel musst du die Mehrwertsteuer (auch Umsatzsteuer genannt), die du durch deine Umsätze eingenommen hast, im Folgemonat an das Finanzamt zahlen. Die Umsatzsteuer wiederum, die du selbst mit deinen direkten Kosten und Betriebsausgaben bezahlt hast („Vorsteuer“), bekommst du im nächsten Monat vom Finanzamt zurückerstattet. Unter dem Posten "MwSt-Zahlung an/von Finanzamt" wird das automatisch berechnet.

Beispiel:
In einem Monat machst du netto 1.000 EUR Umsatz und zahlst 300 EUR direkte Kosten und 600 EUR Betriebsausgaben. Die Mehrwertsteuer beträgt angenommen 10 Prozent. Inklusive Mehrwertsteuer hast du also brutto 1.100 EUR Umsatz gemacht und 330 EUR direkte Kosten und 660 EUR Betriebsausgaben bezahlt. Dabei hast du 100 EUR eingenommen und insgesamt 90 EUR (30 EUR für direkte Kosten und 60 EUR für Betriebsausgaben) Vorsteuer gezahlt. Im nächsten Monat werden die 100 EUR, die du an das Finanzamt zahlen müsstest, mit den 90 EUR Vorsteuer verrechnet, was bedeutet, dass du noch 10 EUR an das Finanzamt zahlen musst. Bei "MwSt-Zahlung an/von Finanzamt" würde also im Folgemonat -10 EUR stehen.

Übrigens werden Umsätze, direkte Kosten und Betriebsausgaben in der Liquiditätstabelle brutto, also inkl. Mehrwertsteuer, angezeigt. In der Rentabilitätstabelle werden sie hingegen netto, also ohne Mehrwertsteuer, berechnet. Der Grund dafür ist, dass du die Mehrwertsteuer an das Finanzamt weiterleiten musst bzw. sie zurückbekommst. Dadurch verändert die Mehrwertsteuer zwar deine Zahlungen (Liquidität), aber eben nicht deinen Gewinn (Rentabilität).

Beim Abgleich der privaten Einnahmen mit den privaten Ausgaben werden nicht die Jahre verglichen, sondern die Monate. Es wird also für jeden Monat geguckt, ob die privaten Ausgaben höher als die privaten Einnahmen sind. Nur wenn die Ausgaben höher sind, wird die Differenz als Privatentnahme für den Monat berücksichtigt. Wenn du bei den privaten Einnahmen und Ausgaben auf Monatsansicht umstellst, kann du die Rechnung für das ganze Jahr nachvollziehen.

Beispiel: 
Du hast monatliche Einnahmen von 10 EUR, also pro Jahr 120 EUR. Und du hast einmal im Jahr Ausgaben von 120 EUR. Dann hast du für einen Monat im Jahr Privatentnahmen von 110 EUR. Für alle anderen Monate sind die Einnahmen immer höher als die Ausgaben, die Privatentnahmen sind für alle anderen Monate also gleich Null. Für das Jahr insgesamt bedeutet das: private Einnahmen 120 EUR, private Ausgaben 120 EUR und Privatentnahmen 110 EUR.

Der Betriebsmittelbedarf für die Anlaufphase ist der Kapitalbedarf, der sich ergibt, wenn du nicht genug Umsatz machst, um die direkten Kosten, Betriebsausgaben, Privatentnahmen, Zins und Tilgung zu zahlen. Der Betriebsmittelbedarf drückt aus, wie groß das Minus in der Liquidität werden würde, wenn kein Geld am Anfang zur Verfügung stehen würde. Wenn der Betriebsmittelbedarf finanziert wird (z.B. durch einen Förderkredit), ist sichergestellt, dass für die geplanten laufenden Auszahlungen genug Liquidität zur Verfügung steht. Ohne die Finanzierung bestünde die Gefahr, dass du zahlungsunfähig, also insolvent, werden würdest. Für einen zusätzlichen Risikopuffer für ungeplante Auszahlungen kannst du noch eine Liquiditätsreserve einplanen.

Investitionen und Sacheinlagen bearbeitest du in der Tabelle zu den Investitionen, die Gründungskosten in der gleichnamigen Tabelle.

Aus Vereinfachungsgründen wird das Geld für die Investitionen am Anfang abgezogen, unabhängig davon, wann du sie tätigst. Die Abschreibung wird aber erst ab dem angegebenen Datum gebucht. Diese Lösung passt für die meisten Neugründungen. Es tut uns leid, sollte es in deinem Fall nicht optimal sein.

Für eine Mietkaution zahlst du zwar Geld, aber wenn sie am Ende nicht vom Vermieter einbehalten wird, belastet sie nicht deinen Gewinn. Sie hat also Einfluss auf deine Liquidität, aber nicht auf deine Rentabilität. Um das zu berücksichtigen, kannst du sie bei den Investitionen eintragen. Damit sie deinen Gewinn nicht beeinträchtigt, trägst du dabei eine Nutzungsdauer von 0 Jahren ein. Und weil die Kaution nicht umsatzsteuerpflichtig ist, wählst du einen MwSt-Satz von 0%.

Da deine Steuern abhängig vom Gewinn berechnet werden, hast du im Kapitel Rentabilität die Möglichkeit diese einzutragen.

Bei Personengesellschaften und Einzelunternehmen setzen sich die Ertragssteuern aus Einkommen- und Gewerbesteuer zusammen (in diesem Fall ist es auch möglich, die Ertragssteuern als private Ausgaben zu erfassen), bei Kapitalgesellschaften aus Körperschafts- und Gewerbesteuer.

Als Daumenregel kannst du jeweils für beide Steuern zusammen 30 Prozent deines Jahresgewinns berechnen.

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Fragen zu Beratung

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bhp