Flurfunk
17.10.2018 | Marco Habschick

Sechs Monate Gründerplattform: Was euch und uns bewegt

Ein halbes Jahr nach dem Start der Gründerplattform ziehen wir eine erste Bilanz. Wir berichten, worauf wir stolz sind und was noch ausbaufähig ist.  

Zuerst ein dickes Dankeschön an euch, liebe Nutzer*innen! Schon über 10.000 haben sich registriert und arbeiten aktiv auf der Gründerplattform. Das freut uns sehr und euer konstruktives Feedback hilft ungemein, die digitale Arbeitsumgebung kontinuierlich für euch weiterzuentwickeln. Nur durch eure Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge können wir die einzelnen Tools und Services jeden Tag ein Stück besser machen.

Besonders freuen wir uns darüber, dass einige von euch schon richtig von unserer Plattform profitiert haben – so wie Luisa und Tobias Cors, die Gründer*innen von laleby, einem Musik-Streaming-Player speziell für Kinder und Kleinkinder. „Die vielen praxisnahen Tipps aus dem Ratgeber und die Tools zur Erarbeitung von Geschäftsmodell und Businessplan sind sehr hilfreich für uns im Endspurt unserer Gründung“, beschreibt es Tobias.

Tobias und Luisa Cors von Laleby

Tobias und Luisa Cors von laleby. Fotocredits: Anne Gärtner.

70 Videos: Lasst euch von erfolgreichen Gründer*innen und Experten inspirieren

Eine ganz wichtige Säule für die Gründerplattform stellen die Videos dar. Über 40 erfolgreiche Unternehmer*innen erzählen dort ihre persönliche Geschichte und beschreiben die Faktoren ihres Erfolgs in kurzen spannenden Videosequenzen. Ihr wisst wahrscheinlich, dass ihr euer Profil mit ihnen „matchen“ und euch konkrete Details anzeigen lassen könnt, zum Beispiel Idee, Geschäftsmodell oder Businessplan der Beispielunternehmen. Das kommt sehr gut an, genau wie die 30 Erklärfilme, die wir mit Profis aus der Startup-Szene produziert haben. Zum Beispiel mit Bestsellerautor und Entrepreneurship-Professor Günter Faltin („Teekampagne“), der sein Prinzip „Funktion statt Konvention“ bei uns beschreibt. Oder Patrick Stähler, Autor des Buches „Das Richtige gründen: Werkzeugkasten für Gründer“, der erklärt, warum das Geschäftsmodell so wichtig ist.

Gründerin Melanie Wagenfort wurde durch die Videos überhaupt erst dazu inspiriert, mit der Gründerplattform zu arbeiten. Sie plant mit U-LYB 2019 an den Markt zu gehen. Ihr Unternehmen wird Unterwäsche anbieten, die mit Hilfe eines 3D-Körperscans und einer App entworfen wird. „Die Tools und Videos sind super, um das eigene Konzept zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Die Gründerplattform hat uns geholfen, unsere Kernaktivitäten zu konkretisieren und Risiken genauer herauszuarbeiten“, sagt Melanie.

Melanie Wagenfort und Lea Matschke von U-LYB

Melanie Wagenfort und Lea Matschke, Gründerinnen von U-LYB. Fotocredits: U-LYB.

Starkes Netzwerk: Bundesweit schon über 350 Partner für Beratung, Förderung und Finanzierung

Doch nicht nur auf User-Ebene geht vieles gut voran. Großen Anklang findet die Gründerplattform auch auf der Partnerseite. Schon über 350 der zentralen Akteure aus der Gründungsunterstützung haben ihre Angebote eingebunden. Unter ihnen über hundert Banken und Sparkassen, sämtliche Landesförderinstitute, zahlreiche IHK- und Handwerkskammern sowie Hochschulen. Die Gründerplattform hat sich schon jetzt zum zentralen Marktplatz für alle entwickelt, die mit ihren Angeboten zu einem aktiven Gründungsgeschehen in Deutschland beitragen.

Für die Nutzer*innen der Gründerplattform bedeutet das kürzere Wege im Existenzgründungsprozess. Per Eingabe der Postleitzahl findet ihr zum Beispiel sofort passende Banken oder Förderinstitute in eurer Nähe. Zudem könnt ihr direkt und digital mit den Partnern interagieren und euer Gründungsvorhaben frühzeitig prüfen lassen. Eine solche digitale Bündelung von Angeboten der Gründungsförderer-Szene ist in Deutschland bisher einmalig.

Nächste Schritte: Umsetzungshilfen und bessere Nutzerführung

Wir freuen uns sehr, dass wir in den kommenden Tagen einen weiteren Themenbereich besetzen können: die formale Gründung – angefangen von der Rechtsformwahl über Finanzamt-Themen bis zur Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft. Damit können wir auch denjenigen von euch ein Angebot machen, die in ihrer Planung schon weit fortgeschritten sind und eigentlich nur noch „umsetzen“ möchten. Wir coachen euch da durch.

Woran wir in den nächsten Wochen und Monaten außerdem verstärkt arbeiten werden, ist eine verbesserte Nutzerführung. Eurem Feedback entnehmen wir, dass ihr den einen oder anderen sehr nützlichen Ratgeber nicht auf Anhieb finden konntet. Auch die Themeneinstiege, vor allem beim Businessplan, werden wir vereinfachen und so Stück für Stück eure ganz persönliche User Journey erleichtern.

Wenn ihr weitere Wünsche und Anregungen habt, zögert nicht, mit uns in Kontakt zu treten. Wir freuen uns jederzeit über eure Ideen und Verbesserungsvorschläge.

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bhp