Ingenieursbüro gründen und unabhängig durchstarten

Ein Ingenieursbüro genau nach deinen Vorstellungen: Tipps & Insights!

Du träumst von deinem eigenen Ingenieursbüro? Von Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, spannenden Aufgaben und besseren Verdienstmöglichkeiten? Dann leg los! Qualifizierte Ingenieur*innen werden händeringend gesucht und immer mehr Unternehmen setzen auf externe Fachleute – beste Aussichten also für deinen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit.

Wir haben für dich zusammengefasst, was du beachten solltest, wenn du ein Ingenieursbüro eröffnen möchtest. Am Schluss findest du außerdem Gründungstipps von einem echten Insider: Stadtplaner Peter Kranzhoff ist zusammen mit seinem Partner seit einigen Jahren erfolgreich im Geschäft und hat uns verraten, wie er damals als Gründer die wichtigsten Hürden genommen hat.

Diese Voraussetzungen sind zu erfüllen

Die Berufsbezeichnung Ingenieur*in ist gesetzlich geschützt. Als erstes brauchst du also eine entsprechende Ingenieursausbildung. Das ist in der Regel ein Studium an einer Universität, einer technischen Hochschule oder einer Fachhochschule.

Zusätzlich ist es hilfreich, vor der Gründung einige Zeit in einem Ingenieursbüro mitgearbeitet zu haben, um die wichtigsten Abläufe zu kennen und im Umgang mit Kundschaft sicher auftreten zu können.

Und schließlich solltest du ein gewisses kaufmännisches Verständnis mitbringen, damit dir die Kosten nicht entgleiten und du die Finanzen fest im Blick behältst.

Freiberuflich oder gewerblich?

Der Ingenieursberuf zählt als Katalogberuf zu den Freien Berufen. Freiberuflich Tätige genießen einige Vorteile:

  • Sie müssen keine Gewerbesteuer zahlen
  • Am Jahresende genügt für die Steuer eine einfache Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)
  • Sie sind von der Pflichtmitgliedschaft in der IHK befreit

Dein Status hängt allerdings nicht von deinem Berufsabschluss ab, sondern von deiner Geschäftsidee. Ein Bauingenieur, der für seine Kundschaft die Bauabnahme übernimmt und sie bei der Umsetzung ihrer baulichen Maßnahmen berät, tut dies in der Regel auf freiberuflicher Basis. Eine IT-Expertin, die eine Software entwickelt hat und diese an ihre Kundschaft verkauft, zählt zu den Gewerbetreibenden.

Nicht immer liegt die Sache so klar auf der Hand, wie in diesen Beispielen. Im Zweifel solltest du dich an ein Steuerberatungsbüro wenden. Die letzte Entscheidung, ob es sich bei deiner Tätigkeit um einen freien Beruf oder ein Gewerbe handelt, trifft immer das Finanzamt.

Der Startschuss: Die Anmeldung deines Ingenieursbüros bei den Behörden

Freiberufliche Ingenieur*innen melden sich einfach beim zuständigen Finanzamt an. Du bekommst dort einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, in dem du unter anderem gefragt wirst, welche Leistungen du anbietest, welche Rechtsform dein Unternehmen hat und mit welchen Einnahmen du rechnest. Anschließend wird dir eine Steuernummer zugeteilt, die du für deine Rechnungen brauchst, und schon kann es losgehen.

Kommt das Finanzamt aufgrund deiner Angaben zu dem Schluss, dass du als gewerbetreibend einzustufen bist, führt dich dein nächster Weg zum Gewerbeamt. Auch hier ist die Anmeldung einfach und gegen eine geringe Gebühr schnell erledigt. Sie hat aber eine Reihe von Konsequenzen:

  • Gewerbesteuer wird fällig
  • Die Buchhaltung wird komplizierter
  • Du wirst automatisch Mitglied in der örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK)

Was bedeutet es, als Ingenieur*in beratend tätig zu sein?

Die Berufsbezeichnungen „Beratender Ingenieur“ bzw. „Beratende Ingenieurin“ sind zusätzlich geschützte Gütesiegel für Selbstständige mit einer entsprechenden technischen Qualifikation. Dies soll eine unabhängige Beratung ermöglichen, die völlig frei von eigenen oder fremden Interessen ist. Beratende Ingenieur*innen werden von den Ingenieurskammern der Länder in ein offizielles Register eingetragen. Sie müssen zusätzlich zum Ingenieursstudium bereits einige Jahre freiberuflich auf ihrem Fachgebiet gearbeitet haben und nachweisen können, dass sie sich regelmäßig fortbilden.

Ein Ingenieursbüro im Nebenberuf gründen – geht das?

Eine nebenberufliche Gründung ist eine gute Möglichkeit, um sich ein zweites Standbein aufzubauen und finanziell unabhängiger zu werden. Sie ist außerdem geeignet, um die Selbstständigkeit risikoarm zu starten und auszuprobieren, ob die eigene Geschäftsidee überhaupt zündet. Auch als Ingenieur*in steht dir dieser Weg offen.

Allerdings erfordert es sehr viel Selbstdisziplin, neben dem Beruf eine Gründung zu wuppen. Familie und Freizeit können zu kurz kommen und es ist fraglich, ob eine solche Doppelbelastung über eine längere Zeit gesund ist.

Außerdem ist zu beachten, dass du deinem arbeitgebenden Unternehmen keine Konkurrenz machen darfst und ihm gegenüber verpflichtet bist, deine Leistungsfähigkeit nicht zu gefährden. Deine Vorgesetzten werden nicht begeistert sein, wenn du jeden Montag mit tieferen Augenringen zur Arbeit erscheinst, weil du das Wochenende mal wieder durchgeackert hast.

In jedem Fall bist du klug beraten, deinen Arbeitgeber über dein Vorhaben zu informieren. Das schafft Vertrauen und kann dir unnötigen Ärger ersparen. Schau vorher auch nochmal in deinen Arbeitsvertrag, ob dort etwas zu dem Thema steht. Häufig ist das ein Passus in Richtung: „nebenberufliche Tätigkeiten müssen angemeldet werden“.

Vielleicht besteht aber auch die Option, dass du deinem Arbeitgeber nachfolgst. Wenn du weißt, dass dein*e Chef*in in absehbarer Zeit kürzertreten oder in den Ruhestand gehen möchte, sprich sie/ihn doch mal in einer ruhigen Minute auf das Thema an. Alternativ kannst du natürlich auch ein „fremdes“ Ingenieurbüro übernehmen. Hör dich in deinem Netzwerk um, ob ein Büro zum Verkauf bzw. zur Weiterführung steht.

3 Personen planen an einem Tisch

Wie formuliert man ein Leistungsangebot, das sich von der Konkurrenz abhebt?

Egal, ob du im Haupt- oder im Nebenberuf gründest: Was du brauchst, ist eine gute Geschäftsidee. Welche Leistungen du mit deinem Ingenieursbüro anbietest, hängt von deinen individuellen Neigungen und Fähigkeiten, aber auch von den Wünschen deiner Kundschaft ab. Es ist immer gut, eine Nische zu erobern, die noch nicht von der Konkurrenz besetzt ist. Aber wie findest du diese Nische?

Versetze dich in deine Kundschaft hinein und finde heraus, worüber sie sich ärgert und was ihr das Leben schwer macht. Deine Aufgabe ist es, diese Probleme zu lösen. Dabei gilt: Je größer der Leidensdruck, desto eher sind deine Kund*innen bereit, Geld in die Hand zu nehmen, um sich von ihrem Leid zu befreien.

Viele Tüftler*innen neigen dazu, sich zu sehr mit den Feinheiten ihres Produkts oder ihrer Leistung zu beschäftigen. Die sind aber aus Sicht der Kundschaft meist gar nicht so entscheidende Faktoren. Auf der Suche nach einer zündenden Geschäftsidee solltest du dich lieber auf die Aspekte konzentrieren, die deinen Kund*innen den größten Nutzen bringen.

Das Entwickeln und Optimieren von Problemlösungen ist übrigens nicht nur während der Gründungsphase von Bedeutung, es bleibt für dich eine Daueraufgabe. Auch wenn dein Ingenieursbüro längst etabliert ist, solltest du deinen Innovationsgeist am Leben erhalten und dich immer wieder fragen, ob es nicht noch eine bessere Lösung gibt.

Vor allem am Anfang der Selbstständigkeit versuchen viele Ingenieursbüros, sich über einen konkurrenzlos günstigen Preis durchzusetzen. Davon können wir nur abraten: Von Dumpingpreisen kannst du auf Dauer nicht leben. Besser ist es, durch einen besonderen Service und einzigartige Leistungen hervorzustechen.

Der Bauingenieur Ulrich Schneidt hat über eine erste Geschäftsidee rausgefunden, was Architekt*innen bei Ausschreibungen und Angeboten quält und daraus eine neue stärkere Geschäftsidee entwickelt. Davon berichtet er im verlinkten Video: spannend!

Ist ein breites oder ein fokussiertes Angebot besser?

Kein Mensch kann alles.

Gerade bei Ingenieursdienstleistungen, bei denen es auf Know-how und technische Fertigkeiten ankommt, ist das Bauchladenprinzip wenig erfolgversprechend. Klüger ist es, sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren. So wirst du schnell besser und kannst dir auf deinem Fachgebiet einen Namen machen.

Übertreibe es aber nicht und behalte die Bedürfnisse deiner Kundschaft im Blick: Wenn dein Angebot zu eng gefasst ist, besteht die Gefahr, dass du Auftraggebende verlierst. Für die meisten Unternehmen ist es nämlich einfacher, mit nur einem Büro zusammenzuarbeiten, als mehrere hochspezialisierte Expert*innen anzuheuern.

Es kommt also auf die Balance zwischen Breite und Tiefe des Angebots an. Versuche, für deine Nische ein möglichst umfassendes Leistungsangebot zu entwickeln. Wenn du dich mit anderen Fachleuten zusammentust, die dein Angebot ergänzen, könnt ihr euch gemeinsam besser auf dem Markt behaupten.

Gründungstipps vom Insider

Wir haben mit Peter Kranzhoff gesprochen, der seit einigen Jahren mit seinem Partner das Büro Cappel & Kranzhoff betreibt und in Norddeutschland auf dem Gebiet der Stadtentwicklung und -planung erfolgreich unterwegs ist. Wir wollten wissen, was er zu Gründungszeiten besonders schwierig fand und was er dem Gründungsnachwuchs gerne mit auf den Weg geben würde.

Das sind Peters Tipps:

  • Akquise
    Nach Peters Einschätzung ist die größte Hürde bei der Gründung der erste Auftrag, da jeder Auftraggebende nach Referenzprojekten fragt. „Ideal ist es, wenn zum Zeitpunkt der Gründung bereits ein größerer Kunde an Bord ist“, ist Peter überzeugt. Diese erste Kundschaft sollte man dann nach Strich und Faden verwöhnen: „Erfülle ihr jeden Wunsch – auch wenn du später nicht alles in Rechnung stellen kannst. Verbuche es einfach als Teil deiner Akquise.“ Denn: Zufriedene Kundschaft empfiehlt dich gerne weiter und öffnet dir damit die Türen zu weiteren Aufträgen.
  • Businessplan
    Peter weiß, dass der Businessplan mehr ist, als eine lästige Pflicht. „Mein Businessplan hat mir damals geholfen, mein Vorhaben zu durchdenken und auch die Risiken der Selbstständigkeit realistisch abzuschätzen“, erinnert er sich. Sein Tipp: „Schaut euch euren Businessplan auch nach der Gründung immer wieder an. Das hilft, die Orientierung zu behalten.“ Dabei gehe es nicht darum, krampfhaft an seinen Plänen festzuhalten, sondern sie vielmehr auf den Prüfstand zu stellen und weiterzuentwickeln.
  • Team
    Auch Peter kann ein Lied vom Fachkräftemangel singen. Durch die Eröffnung eines zweiten Standorts mitten in Hamburg habe sich die Lage zwar etwas gebessert. Aber auch in der Hansestadt sei es heute schwer, gute Leute zu finden. Was er tue, um sie zu halten? „Wir bieten flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitkonten. Und wir punkten mit einem Betriebsklima, das auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Ich gebe meinen Mitarbeitenden viele Freiräume. Das motiviert.“
  • Werte
    Für Peter sind Werte mindestens so wichtig, wie fachliches Können. „Die Werte, für die ein Büro steht, machen letztlich den Unterschied. Dass man sein Handwerk versteht, wird vorausgesetzt. Aber erst aufgrund der Werte können die Auftraggebenden entscheiden, welches Büro am besten passt.“ Und auch bei der Rekrutierung von Mitarbeitenden spielten die Werte eine große Rolle.

Was weißt du über deine Kunden?

Deine Kund*innen entscheiden darüber, ob du mit deinem Ingenieursbüro erfolgreich bist oder nicht. Du solltest also alles daransetzen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Mach dir ein möglichst genaues Bild von deiner Zielgruppe: Welche ihrer Probleme kannst du lösen? Wie kannst du sie besser lösen, als deine Wettbewerber*innen es bislang tun? Und wie erreichst du deine Zielgruppe und überzeugst sie davon, dass deine Lösung die bessere ist?

Vielen Ingenieursbüros bleibt am Anfang nur die aktive Akquise. Es gibt mittlerweile verschiedene Online-Plattformen, auf denen Ingenieursdienstleistungen ausgeschrieben werden. Die meisten Plattformen für öffentliche Ausschreibungen sind kostenpflichtig, die für private Aufträge kostenfrei. Die Herausforderung: Ohne Referenzprojekte und Kontakte ist es schwierig, ein Bein auf den Boden zu bekommen. Daher ist es ratsam, schon vor der Gründung Beziehungen zu möglichen Kund*innen aufzubauen und mindestens einen Auftraggebenden an der Angel zu haben.

Dranbleiben lohnt sich aber: Sobald du deine ersten Aufträge mit Bravour gemeistert hast, wird sich deine gute Leistung herumsprechen. Da die Auftragsvergabe in hohem Maße von Vertrauen abhängt, spielen Empfehlungen eine besonders große Rolle. Das bedeutet aber auch, dass du jeden Auftrag mit größter Sorgfalt zu erledigen hast und Wert darauflegen solltest, die Beziehungen zu deinen Auftraggebenden zu pflegen.

Was bringt ein Businessplan?

Dein Businessplan ist so etwas wie ein Leitfaden für die Selbstständigkeit. Du setzt dich darin mit dem Markt und dem Wettbewerb auseinander, skizzierst die Chancen und Risiken deiner Existenzgründung, benennst deine Zielgruppe und rechnest aus, wie viel Geld du brauchst, um die Geschäfte zum Laufen zu bringen. Ein fundierter Businessplan zeigt dir, ob deine Geschäftsidee technisch und wirtschaftlich machbar ist.

Auch wenn du deinen Businessplan in erster Linie für dich selbst schreibst, erfüllt er noch eine zweite Funktion: Er ebnet dir den Weg zu einer Finanzierung. Keine Bank wird dir einen Kredit geben, ohne vorher einen Blick in deinen Businessplan geworfen zu haben.

Auf der Gründerplattform findest du ein digitales Tool, das dich auf vielfältige Weise beim Schreiben deines Businessplans unterstützt:

  • eine allgemein anerkannte Gliederung hilft dir, alle relevanten Themen zu bedienen
  • zu jedem Abschnitt gibt es kurze Leitfragen
  • in echten Businessplänen kannst du nachlesen, was andere geschrieben haben
  • digitale Zahlenassistenten helfen dir, wichtige Kennzahlen zu berechnen (Liquidität, Rentabilität, Kapitalbedarf etc.)
  • ein automatischer Businessplan-Check zeigt dir eventuelle Schwachstellen auf
  • über die Feedback-Funktion kannst du dein Werk mit Freund*innen oder Fachleuten teilen

Und das Beste ist: Wenn dein Businessplan fertig ist, kannst du per Knopfdruck deine Finanzierungsanfrage an potenzielle Geldgebende stellen und sparst dir das nervige Formatieren, Ausdrucken und Zur-Post-bringen deines Dokuments.

Worauf wartest du noch? Verliere keine Zeit, sondern fang gleich an, die ersten Kapitel deines Businessplans zu schreiben. Dazu ein Tipp: Unter den Beispielen findest du auch den Businessplan des oben erwähnten Bauingenieurs Ulrich Schneidt.

Und wovon träumst du?
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Das liebe Geld: Was du über die Finanzierung deiner Gründung wissen solltest

Bevor du von deinem Ingenieursbüro leben kannst, wirst du erstmal einiges an Geld hineinstecken müssen: Die Ausstattung der Räumlichkeiten, Werkzeuge, Computer, Dienstwagen – das alles will bezahlt werden, noch bevor du den ersten Euro verdient hast.

Hinzu kommt, dass Wochen oder sogar Monate ins Land ziehen können, bis du die erste Rechnung stellst. Schließlich dauert es seine Zeit, bis der erste Auftrag ergattert und abgeschlossen wurde. Trotzdem musst du vom ersten Tag an Miete, Strom und Versicherungen zahlen, deine Leute entlohnen, tanken – und von irgendetwas leben musst du auch.

Um diese Durststrecke finanziell zu überstehen, brauchst du Klarheit über die Kosten und die Finanzierung deiner Gründung. Rechne möglichst präzise aus, wie viel du am Anfang investieren und vorstrecken musst. Ziehe von dieser Summe dein Eigenkapital ab und du weißt, wie hoch der Kapitalbedarf ist, für den du eine Finanzierung brauchst.

Über die Gründerplattform kannst du dich direkt mit Banken, Sparkassen und anderen Gründungsförderern in Verbindung setzen. Klinkenputzen war gestern, heute erledigst du das bequem vom Schreibtisch aus. Gemeinsam werdet ihr die richtige Finanzierungsstrategie für dein Vorhaben auf die Beine stellen!

Das ist wichtig bei der Standortwahl

Wie wichtig der Standort für den Erfolg deines Ingenieursbüros ist, hängt von der Ausrichtung deines Angebots ab. Allgemein lässt sich sagen, dass eine Nähe zur Zielgruppe hilfreich ist, denn auch im Zeitalter von digitaler Vernetzung und Remote Work kommt es in der Zusammenarbeit noch häufig auf den persönlichen Kontakt an. Zumindest aber ist es von Vorteil, wenn dein Ingenieursbüro verkehrsgünstig gelegen ist, sodass du deine Auftraggebenden bzw. deine Einsatzorte möglichst schnell erreichen kannst.

Der zweite Punkt, der in jüngster Zeit bei der Standortwahl an Bedeutung gewonnen hat, ist die Nähe zu qualifizierten Arbeitskräften. Hier bieten Großstädte, insbesondere Hochschulstandorte, mit einem vielfältigen kulturellen Angebot und hoher Lebensqualität, handfeste Standortvorteile.

Diagramm Standort

Welche Rechtsform ist die passende?

Eine der vielen Fragen, die du in deinem Businessplan beantworten musst, ist die nach der passenden Rechtsform. Deine Wahl hängt unter anderem davon ab, ob du allein oder mit anderen gründest, ob du freiberuflich oder gewerblich tätig sein wirst und wie du mit der persönlichen Haftung und der Buchführung umgehst.

Wäge sorgsam ab, welche Rechtsform zu deiner Gründung am besten passt, aber mach dich deswegen nicht verrückt. Du kannst deine Entscheidung später revidieren und die Rechtsform wechseln.

Wenn du dich mit anderen freiberuflich Tätigen zusammenschließt, seid ihr eine GbR bzw. eine Partnergesellschaft. Alternativ könnte ihr aber auch eine GmbH oder UG gründen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass ihr die Verantwortlichkeiten und Fragen der Haftung vertraglich regelt – und dazu gehört auch, dass ihr klare Regeln dafür festlegt, wie ihr wieder auseinandergeht. Das wird von vielen in der anfänglichen Euphorie vergessen, erspart euch aber später unter Umständen sehr viel Zeit, Geld und Nerven.

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bhp