Zwei Geschäftsmodelle unter der Lupe

Business Model Canvas – Beispiele

Sobald du eine tolle Geschäftsidee hast, solltest du diese auf ein Blatt Papier bringen. Einerseits stellst du damit sicher, dass du deine Idee nicht vergisst und andererseits eröffnest du dir die Möglichkeit, visuell an deiner Idee zu arbeiten. Ähnlich verhält es sich mit einem Geschäftsmodell. Denn ein Geschäftsmodell ist einfach gesagt eine umfangreiche Ausarbeitung deiner Idee. Sobald du also ein plausibles Geschäftsmodell entwickeln kannst, hast du den Grundbaustein für ein profitables Unternehmen gelegt. 

Um ein Geschäftsmodell auszuarbeiten, gibt es unterschiedliche Konzepte. Eine Option ist die Business Model Canvas (kurz: BMC), was auf Deutsch so viel heißt wie: Geschäftsmodell-Leinwand. Diese Methode ermöglicht dir, das Wesentliche deines Geschäftsmodells auf einem Blatt Papier festzuhalten. In diesem Beitrag wird dies anhand eines Beispiels deutlich gemacht. 

Die Idee einer Business Model Canvas

Wie bereits beschrieben soll die Business Model Canvas dabei helfen, das Geschäftsmodell eines Unternehmens kompakt zu beschreiben. Sie dient dazu, Schwächen und Stärken offenzulegen und darauf basierend Weiterentwicklungsoptionen abzuleiten. 

Das Konzept wurde durch das Buch „Business Model Generation“ von Alexander Osterwalder weltweit berühmt (2011 als deutsche Fassung). Osterwalder hatte eine Methodik entwickelt, die das Geschäftsmodell von beliebigen Unternehmen visualisiert – egal ob Kiosk an der Ecke oder Großkonzern. Das funktioniert, indem das Geschäftsmodell anhand unterschiedlicher Bausteine beschrieben wird, die unter verschiedenen Elementen zusammengefasst werden. 

Auf der Gründerplattform haben wir uns dazu entschieden, dem Geschäftsmodell-Ansatz von Patrick Stähler zu folgen. Er entwickelte das Konzept von Osterwalder weiter und ergänzte es um zwei weitere Bausteine „Team“ und „Werte“, die dem Begriff „Unternehmensgeist“ zugeordnet werden können. Der Unternehmensgeist ist vor allem in der heutigen Zeit von zentraler Bedeutung für Neugründungen. Denn die Gründer*innen und Mitarbeiter*innen eines Unternehmens sollten nicht nur als Einheit funktionieren, sondern auch Wertvorstellungen teilen. So können auch schwierige Situationen gemeistert werden, ohne dass es zu quälenden Auseinandersetzungen oder Grundsatzdiskussionen kommt. 

Business Model Canvas – zwei Beispiele

Anhand zweier Beispiele gehen wir die einzelnen Bausteine der von Patrick Stähler weiterentwickelten Business Model Canvas durch. Dafür werden zwei sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle ausgewählt, um die Möglichkeiten einer Business Model Canvas deutlich zu machen. 

Auf der einen Seite schauen wir uns Airbnb genauer an: Die Online-Plattform konnte in den vergangenen Jahren die Hotelbranche aufmischen und erfreut sich internationaler Beliebtheit. Auf der anderen Seite steht das Geschäftsmodell eines Vorbildunternehmers, der neben vielen anderen auf der Gründerplattform vorgestellt wird: Christian Hoof ist Raumausstatter und hat unter dem Namen Liftstore ein innovatives Faltrollo entwickelt.

Element „Kundennutzen“

Das Element Kundennutzen teilt sich in die beiden Bausteine „Kunde“ und „Nutzen. Hier steht die Begeisterung der Kunden im Mittelpunkt. Es gilt einerseits zu beantworten, wer überhaupt deine Kunden sind, und andererseits, welchen Nutzen du ihnen stiftest.

Airbnb

Kunden: Das sind sowohl Reisende, die eine spezielle, authentische Unterkunft suchen und gleichzeitig die versteckten Geheimnisse des Reiseortes kennenlernen wollen, als auch Anbieter*innen von Wohnungen, die über die Vermietung Geld verdienen und die Welt als Gast bei sich zu Hause haben wollen. 

Nutzen: Reisende finden zu einem guten Preis besondere Unterkünfte und können Einheimische direkt kennenlernen. Die Anbieter*innen hingegen erhalten Geld und können die Welt zu Hause begrüßen. Die Abwicklung der Übernachtung ist dabei sehr einfach und schlank. 

Liftstore

Kunden: Liftstore beliefert Fachgeschäfte, die an einem kreativen Design mit hoher Funktionalität interessiert sind. Da das Faltrollo nur an Händler*innen verkauft wird, ist Liftstore als ein B2B-Geschäft (Business-to-Business) einzustufen. Nichtsdestotrotz muss das Faltrollo dem Endkunden gefallen, da das Produkt sonst für Fachhändler*innen unattraktiv wird. 

Nutzen: Fachhändler*innen können ihrer Käuferschaft ein größeres Sortiment an Produkten anbieten.  Käufer des innovativen Faltrollos sind vor allem vom ästhetischen Sicht- und Lichtschutz begeistert. Durch nicht sichtbare Zugelemente wird außerdem die Optik und Musterung transparenter Stoffe nicht gebrochen oder verfälscht. Die Bedienung ist einfach und geräuschlos und mit Hilfe eines eleganten Gegengewichts ist das Faltrollo stufenlos einstellbar. 

Element „Geschäftsstruktur“

Die Geschäftsstruktur setzt sich aus den fünf Bausteinen „Angebot“, „Produktion“, „Vertrieb & Kommunikation“, „Kernfähigkeiten“ sowie „Schlüsselpartner“ zusammen. 

Airbnb

Angebot: Airbnb bietet eine Online-Plattform an, die Reisende und Anbieter*innen von Privatwohnungen zusammenbringt. In mehr als 190 Ländern und 34.000 Städten werden über 1,5 Millionen Unterkünfte angeboten. 

Produktion: Zunächst wird die Plattform bereitgestellt und das Angebot auf Seiten der Wohnungsanbieter*innen aufgebaut. Anschließend suchen Reisende über die Plattform und mit Hilfe von Filteroptionen die für sie passende Unterkunft. Sobald diese gefunden ist, findet die Zahlungsabwicklung direkt über die Plattform statt. Zuletzt ist ein wichtiger Teil des Produktionsprozesses das Reputationsmanagement, das den Ruf der Plattform sicherstellen soll und das auch die Kundenbetreuung beinhaltet. 

Vertrieb & Kommunikation: Airbnb erreicht beide Kundengruppen direkt über die Plattform. Außerdem wird viel Social-Media-Werbung betrieben, in der durch das Ablichten schöner Orte und Unterkünfte den Reisenden Lust auf mehr gemacht wird. Ein weiterer wesentlicher Vertriebskanal ist die Mundpropaganda, also das Weitererzählen bestehender Kunden. 

Kernfähigkeiten: Airbnb hat ein Händchen dafür Unterkünfte zu akquirieren, die als Angebot auf der Plattform integriert werden. Außerdem schaffen sie es, ein gutes Qualitätsmanagement auf die Beine zu stellen. Dadurch steigt das Vertrauen in die Plattform. Zusätzlich hat Airbnb mittlerweile enormes Know-how zu den einzelnen Reisezielen aufgebaut und kann auch in dieser Hinsicht die Reisenden mit Infomaterial versorgen. 

Schlüsselpartner: Schlüsselpartner braucht Airbnb so gut wie keine. Maximal können hier lokale Guides aufgeführt werden, die mit der Plattform kooperieren. 

Liftstore

Angebot: Liftstore bietet maßgefertigte Faltrollos ohne sichtbare Zugelemente am Stoff. 

Produktion: Zunächst werden Muster an Partnerhändler*innen verschickt, die wiederum die Muster ihren Kunden vorführen. Die Kunden wählen dann die Stoffe aus und geben Maße vor. Im Anschluss fertigt Christian die Faltrollos mit einer selbst konstruierten Maschine und liefert die fertigen Rollos an seine Partnerhändler*innen.

Vertrieb & Kommunikation: Liftstore erreicht seine direkten Kunden über Fachmessen und über Kaltakquise.  Die Endkunden hingegen kaufen wiederum über die Fachhandelsgeschäfte. Ergänzend dazu führt das Unternehmen eine eigene Website, die das Produkt kurz und präzise vorstellt. Dort können interessierte Kunden auch direkt ein Bestellformular ausfüllen. 

Kernfähigkeiten: Christians große Stärke liegt vor allem darin, Probleme zu erkennen und Lösungen dafür zu entwickeln. Dafür besitzt er außerdem das nötige Durchhaltevermögen, um aus einer Idee ein fertiges Produkt zu erstellen. Durch seine langjährige Erfahrung hat er zusätzlich ein starkes Gefühl für Schönheit und Design.

Schlüsselpartner: Wichtig für Liftstore ist vor allem das Unternehmen, das die Spezialmaschine für die Produktion der Faltrollos baut, sowie die Hersteller der Gegengewichte, die für seine Rollos unverzichtbar sind. 

Element „Ertragsmodell“

Das Ertragsmodell besteht aus den Bausteinen „Kostenstruktur“ und „Ertragsquellen“. 

Airbnb

Kostenstruktur: Die hauptsächlichen Kosten von Airbnb liegen im Betrieb der Website, der Akquise neuer Unterkünfte sowie Ausgaben im Bereich Marketing. Ein weiterer Kostenfaktor ist natürlich die Bezahlung der Mitarbeiter*innen. Da jedoch die Unterkünfte keine eigenen sind, ist das Anlagevermögen sehr gering. 

Ertragsquellen: Einnahmen erzielt Airbnb, indem das Unternehmen eine ca. 15 Prozent Gebühr auf die Kosten der Unterkünfte erhebt. Bei jeder Buchung, die über die Plattform gemacht wird, verdient Airbnb also mit. 

Liftstore

Kostenstruktur: In erster Linie sind hier die Fixkosten, wie Personal und Miete, anzuführen. Außerdem gibt Christian Geld für den Einkauf von Vorprodukten und die Produktion selbst aus. Auch die Patentanmeldung und der Betrieb der Website kosten Geld. 

Ertragsquellen: Liftstores Kassen werden gefüllt, wenn Faltrollos an Partnerhändler*innen verkauft werden.

Element „Unternehmensgeist“

Das letzte Element einer Business Model Canvas ist der Unternehmensgeist. Dieser besteht aus den Bausteinen „Team“ und „Unternehmenswerte“.

Airbnb

Team: Das Team besteht einerseits aus den Gründern, die ursprünglich an der Kunsthochschule studierten. Sie erkannten das Problem, dass es so gut wie keine preiswerten und authentischen Unterkünfte zu mieten gab, und suchten nach einer Lösung. Ergänzt werden sie durch ein internationales Team, das die Vielfältigkeit und Internationalität der Plattform widerspiegelt.

Unternehmenswerte: Das Unternehmen legt Wert auf das ganzheitliche Denken. Sie lernen von unterschiedlichen Kulturen und wollen sie miteinander vernetzen. Diesen Ansatz versuchen die Macher*innen und Mitarbeitenden an ihre Kunden weiterzugeben. Der Spaß und die Einfachheit des Reisens stehen hierbei im Vordergrund. 

Liftstore

Team: Mit viel Freude an der Entwicklung neuer kreativer Lösungen schafft Christian es, Liftstore allein zu betreiben.

Unternehmenswerte: Seine Werte liegen vor allem in der Verbindung von Designempfinden und Funktionalität. Die Reduktion auf das Wesentliche ist dabei das Qualitätsmerkmal seiner Faltrollos. 

Fazit

Die Business Model Canvas hilft dabei, ein Unternehmen zu strukturieren – unabhängig von der Größe und den Umsatzzahlen. Davon kann in zweierlei Hinsicht profitiert werden: Einerseits wird ein einheitliches Verständnis im Unternehmen über einzelne Blöcke des Geschäftsmodells geschaffen. Andererseits wird deutlich, wie die einzelnen Bausteine miteinander verbunden sind. Meist führt nämlich die Veränderung eines Bausteines zur Veränderung eines anderen. Daher ist die Arbeit an der BMC häufig auch Grundlage einer Geschäftsmodellinnovation – also der Veränderung und Anpassung des Geschäftsmodells. 

Mit der Gründerplattform kannst du schnell und einfach dein eigenes Geschäftsmodell entwickeln und dich an Christian und weiteren spannenden Gründer*innen orientieren. Mehr als 50 ausgefüllte BMC dienen dir dabei als Inspiration. 

Du kannst dich hier durch die Geschäftsideen unserer Beispielunternehmer*innen klicken. Registriere dich kostenlos und du kannst dir sogar ihre vollständigen BMC anschauen!

  • Stefan Clauss

    Stefan Clauss
    Handel
    Outdoorprodukte
  • Natalie Warneke

    Natalie Warneke
    Handel
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  • Nils Dreyer

    Nils Dreyer
    Dienstleistungen
    Engagement-Förderung
  • Katharina Wilck

    Katharina Wilck
    Handel
    Gewürzmanufaktur
  • Marie Delaperrière

    Marie Delaperrière
    Handel
    Geschäft für verpackungsfreie Ware
  • Tobias Schütt

    Tobias Schütt
    Dienstleistungen
    Energiewirtschaft
  • Christin Stark

    Christin Stark
    Handwerk
    Lernwerkstatt für Heimwerker
  • Houman Gieleky

    Houman Gieleky
    Dienstleistungen
    Digitaler Übersetzungsservice
  • Jule Bauer

    Jule Bauer
    Gastronomie
    Catering
  • Lilli Merks

    Lilli Merks
    Gastronomie
    Catering&Café
  • Nick Martin

    Nick Martin
    Freie Berufe
    Speaker, Autor, Reisecoach
  • Tanja Schweizer

    Tanja Schweizer
    Dienstleistungen
    Mentoring für Schüler, Franchise
  • Theresa Neubauer

    Theresa Neubauer
    Dienstleistungen / Kreativwirtschaft
    Onlinemagazin & Contentproduktion
  • André & Kathrin Kistner

    André & Kathrin Kistner
    Dienstleistungen
    Marktforschung am Point of Sale
  • Angelika Staab

    Angelika Staab
    Handel
    Modeboutique
  • Daniel Pflieger

    Daniel Pflieger
    Dienstleistungen
    Geo-Marketing
  • Hendrik Rump

    Hendrik Rump
    Dienstleistungen
    Apps, Games und Webentwicklung
  • Jan van Ahrens

    Jan van Ahrens
    Dienstleistungen
    Digitaler Lesezirkel
  • Juliane Willing

    Juliane Willing
    Handel
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  • Kamila Wrobel

    Kamila Wrobel
    Dienstleistungen
    Kosmetiksalon
  • Karsten Leypold

    Karsten Leypold
    Dienstleistungen
    Fitnessstudio, Franchise
  • Michael Kurth

    Michael Kurth
    Dienstleistungen / Kreativwirtschaft
    Musiker und Coach
  • Oliver Ahlbrecht

    Oliver Ahlbrecht
    Information & Kommunikation
    Appentwicklung
  • Christine Solms

    Christine Solms
    Handel
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  • Dirk Freise

    Dirk Freise
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    Discount Mobilfunkanbieter
  • Gerrit Jakobs

    Gerrit Jakobs
    Handel
    Eismanufaktur
  • Lennart Rieper

    Lennart Rieper
    Handel
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  • Robert Gladitz

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  • Silke Stoewing

    Silke Stoewing
    Dienstleistungen
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  • Thomas Kanitz

    Thomas Kanitz
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  • Timm Wienberg

    Timm Wienberg
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  • Andreas Kitzing

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    Dienstleistungen
    Sponsoringvermittlung
  • Andreas Zimmermann

    Andreas Zimmermann
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  • Bastian Barami

    Bastian Barami
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  • Christian Hoof

    Christian Hoof
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  • Florian Quis

    Florian Quis
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  • Kati Schwendtke

    Kati Schwendtke
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  • Kerstin Heuer

    Kerstin Heuer
    Dienstleistungen
    Trainings in Unternehmertum für Jugendliche
  • Matthias Unrein

    Matthias Unrein
    Dienstleistungen
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  • Ragnhild Struss

    Ragnhild Struss
    Dienstleistungen
    Karriereberatung
  • Sabrina Beck

    Sabrina Beck
    Handel
    Online-Geschenke-Plattform
  • Tim von Fintel

    Tim von Fintel
    Personenbezogene Dienstleistungen / Gesundheit
    Kampfsportschule und Fitnessstudio
  • Christian Sellmann

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    Information & Kommunikation
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  • Felix Leonhardt

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  • Florian Nitschke

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    Handwerk
    Aquarienanlagen
  • Ulrich Schneidt

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  • Vanessa Niemann

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  • Christoph Kahl

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    Betreuungs- und Pflegedienst, Franchise
  • Tobias Schnell

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    Kreativwirtschaft
    Eventmanagement

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  • Stefan Clauss

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  • Natalie Warneke

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  • Marie Delaperrière

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  • Houman Gieleky

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  • Lilli Merks

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  • Nick Martin

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  • Tanja Schweizer

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  • Theresa Neubauer

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    Onlinemagazin & Contentproduktion
  • André & Kathrin Kistner

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bhp