Konditionen, Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten

Kredit für Selbstständige

Das Wichtigste auf einen Blick

Ob du ein Unternehmen ganz neu gründest oder bereits ein etabliertes Unternehmen führst, ob du gewerbetreibend oder freiberuflich tätig bist: Wenn du als Selbstständige*r einen Kredit brauchst, kann es eine Herausforderung sein, diesen bei Banken zu erhalten. Denn fast alle verlangen Nachweise oder Sicherheiten, mit denen du deine Bonität bzw. Fähigkeit zur Kreditrückzahlung dokumentieren kannst. Wie es mit einem Kredit für Selbstständige klappt, welche Voraussetzungen du dazu erfüllen musst und welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfährst du hier.

  • Warum haben es Selbstständige bei der Kreditvergabe schwerer?
    Selbstständige können, besonders in der Gründungsphase, meist kein geregeltes Einkommen oder andere Sicherheiten vorweisen.
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
    Gründer*innen sollten der Bank einen ausgereiften Businessplan für ihre Geschäftsidee vorlegen können. Selbstständige, die bereits länger tätig sind, brauchen Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen oder Kontoauszüge der letzten Jahre.
  • Wo bekommt man einen Kredit für Selbstständige?
    Die erste Anlaufstelle für Gründer*innen oder Selbstständige ist in der Regel die Hausbank. Aber auch ein Vergleich der Kreditkonditionen bei anderen Banken oder über Vergleichsportale ist sinnvoll.
  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
    Für Selbstständige gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten einer Kreditaufnahme zu besonders günstigen Konditionen. Die bekanntesten Beispiele sind der ERP-Gründerkredit – StartGeld oder das ERP-Kapital für die Gründung der Förderbank KfW. Aber auch Landesförderbanken der Bundesländer bieten Förderkredite für Gründer*innen an.

Steckbrief

Geeignet für dich, wenn…

…du planungssicher Kapital für eine Unternehmensgründung, zur Wachstumsfinanzierung oder zur Umsetzung von innovativen Projekten benötigst, aber keine Unternehmensanteile an Kapitalgeber abgeben willst.

Typische Finanzierungshöhe bei einer Gründung

Typische Finanzierungshöhen im Rahmen einer kreditfinanzierten Unternehmensgründung bewegen sich meist im Bereich von 25.000 bis 100.000 EUR. Bei Unternehmen, die schon länger am Markt tätig sind, hängen sie vom Finanzierungszweck und der wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Unternehmens ab.

Entscheidungsdauer

Bis zur Kreditzusage kann es einige Tage bis mehrere Wochen dauern. Je kompletter die erforderlichen Unterlagen, desto kürzer die Bearbeitungsdauer bei der Bank.

Kosten

Die Kosten variieren stark und hängen unter anderem von deiner Bonität, den bereitgestellten Sicherheiten, der Laufzeit des Kredites und von vereinbarten Sonderkonditionen ab. Je länger die Laufzeit, desto niedriger sind oft die Zinsen. Zahlreiche Fördermöglichkeiten erleichtern mit vergünstigten Krediten oder Bürgschaften besonders Gründer*innen die Kreditaufnahme.

Arbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand zur Beantragung eines Kredits für Selbstständige ist nicht unerheblich. Meist müssen zur Kreditbeantragung umfangreiche Unterlagen wie z.B. Business-, Finanz- oder Projektpläne, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Bilanzen oder Gewinn- und Verlustrechnungen bereitgestellt werden. Auch mit Nachfragen durch die Bank und einem persönlichen Finanzierungsgespräch solltest du rechnen.

Feedback und Leistungen jenseits der Finanzierung

Da die Kernleistung in der Bereitstellung des Kredites liegt, sind weitere Leistungen, wie z. B. Beratung, jenseits der Kreditbereitstellung eher nicht zu erwarten.

Der Kredit für Selbstständige: Probleme & Voraussetzungen

Die Situationen, in denen Gründer*innen, Selbstständige oder Freiberufler*innen einen Kredit benötigen, können privater oder gewerblicher Natur sein. Beiden Fällen gemeinsam ist, dass es für sie in der Regel schwieriger ist, von Banken einen Kredit zu bekommen, als beispielsweise für angestellte Mitarbeiter*innen von Unternehmen.

Wenn du planst, dein Unternehmen mit Fremdkapital von der Bank zu gründen und einen Kredit für gewerbliche Zwecke benötigst, musst du gut vorbereitet zum Bankgespräch kommen. Dazu gehört unbedingt ein überzeugender Business- und Finanzplan. Außerdem solltest du dir schon im Vorfeld einen Überblick über die verschiedenen Arten von Krediten für Selbstständige und über passende Fördermöglichkeiten verschaffen. Nur so kannst du im Bankgespräch die richtigen Fragen stellen und im Dschungel der Finanzierungskonditionen das für dich passende Produkt finden.

Das Problem von Selbstständigen bei der Kreditvergabe

Anders, als fest angestellte Mitarbeiter*innen oder Beamt*innen, können Selbstständige und Freiberufler*innen meist kein geregeltes Einkommen nachweisen und verfügen nicht immer über die von Banken bei der Kreditvergabe geforderten Sicherheiten. Für die Bank erhöht sich dadurch das Risiko eines Kreditausfalls, weshalb sie ungern Kredite an diese Zielgruppe vergeben. Für Selbstständige und Freiberufler*innen steigt dadurch die Schwierigkeit einer Kreditaufnahme, obwohl sie häufig ein überdurchschnittlich hohes Einkommen aus ihrer Selbstständigkeit erzielen.

Wenn du nicht nebenberuflich gründest und keine sichere Einnahmequelle hast, ist es für dich als Gründer*in auch schwieriger, einen Kredit zu bekommen. Neben einer finanziellen Sicherheit fehlt zum Beginn der Selbstständigkeit auch die von Banken gerne gesehene Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre als Bonitätsnachweis.

Gibt es doch einen Kredit von der Bank, sind die Konditionen meist deutlich schlechter als bei Angestellten. Die Banken verweisen meist auf das höhere Risiko bei der Kreditvergabe, das sie sich teuer bezahlen lassen.

Welche Voraussetzungen du erfüllen musst, damit du trotzdem für den Start in deine Selbstständigkeit einen Kredit erhältst, und welche Kredite sich dafür eignen, haben wir dir nachfolgend zusammengestellt.

Voraussetzungen für die Vergabe eines Kredits für Selbstständige

Um einen Kredit zu bekommen und dabei die bestmöglichen Kreditkonditionen zu erzielen, solltest du – je nach Situation – mehrere der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Einen professionellen Businessplan erstellen:
    Ein Tipp, der besonders bei der Finanzierung von Unternehmensgründungen wichtig ist. Da Gründer*innen meist nicht viel mehr als den Businessplan für ihre Geschäftsidee vorweisen können, sollte dieser so überzeugend und aussagekräftig wie möglich sein. Das beinhaltet auch detaillierte Prognosen und Finanzkennzahlen, auf deren Basis sich die Fachleute von der Bank ein Bild über die Chancen und Risiken machen können.
  • Bei Teamgründungen: mehrere Kreditnehmer*innen vorweisen:
    Gründest du im Team und der Kredit ist ausschließlich für gewerbliche Zwecke im Unternehmen bestimmt, können mehrere Personen gemeinsam Kreditnehmer*innen sein. Für die Bank senkt das die Ausfallwahrscheinlichkeit, da mehrere Personen für die Rückzahlung verantwortlich sind.
  • Bürgen finden:
    Gibt es keine weiteren Kreditnehmer*innen, kann sich auch ein Bürge verpflichten, bei Zahlungsschwierigkeiten die Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Bank zu übernehmen. Häufig kommen Bürgen aus dem Familien- und Freundeskreis. Eine Bürgschaft kann aber auch von einer Bürgschaftsbank übernommen werden, die es in jedem Bundesland gibt. Dabei handelt es sich um staatlich unterstützte Förderinstitutionen, die besonders die Kreditaufnahme von Selbstständigen erleichtern sollen. Lies nach, was du bei einer Bürgschaft beachten musst.
  • Verträge oder Vereinbarungen vorlegen:
    Hilfreich können auch bereits abgeschlossene Verträge oder Vereinbarungen sein. So kannst du der Bank zukünftige Einnahmen aus Produktverkäufen oder Dienstleistungen nachweisen.
  • Sicherheiten bereitstellen:
    Die Chancen auf einen Kredit für Selbstständige und verbesserte Konditionen erhöhen sich deutlich, wenn du Kreditsicherheiten vorlegen kannst. Bei den Sicherheiten kann es sich u. a. um Grundstücke, Immobilien, Wertpapiere, Fahrzeuge, Maschinen oder Geschäftsausstattung handeln. Oft werden auch die mit dem Kredit anzuschaffenden Güter als Sicherheit akzeptiert.
  • Nachweise zur Geschäftstätigkeit vorlegen:
    Wer als Selbstständige*r schon länger am Markt tätig ist, kann bei der Bank Nachweise über den erfolgreichen Geschäftsverlauf der letzten Jahre vorlegen. Das können beispielsweise Einnahmeüberschussrechnungen, Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen oder Einkommensbescheide der letzten drei Jahre sein. Viele Banken wollen darüber hinaus auch betriebswirtschaftliche Auswertungen oder die letzten Kontoauszüge sehen.
Personen im Gespräch

Arten von Krediten für Selbstständige und Freiberufler*innen

Je nachdem, ob der Kredit für Selbstständige private oder gewerbliche Zwecke erfüllen soll, lassen sich verschiedene Arten von Krediten unterscheiden. Die wichtigsten Formen von Krediten für Selbstständige und Freiberufler*innen stellen wir dir nachfolgend vor.

Privatkredit („Family & Friends“)

Wenn die benötigte Summe für die Gründung nicht zu hoch ist, leihen sich viele, die in die Selbstständigkeit starten, Geld von Familie oder Freunden über einen Privatkredit. Hier ist allerdings auch zu beachten, dass man offen über die möglichen Risiken spricht und über die genauen Modalitäten des Privatkredits auch eine Vereinbarung trifft.

Existenzgründerkredit („Förderkredit“)

Existenzgründerkredite oder Förderkredite richten sich speziell an Unternehmensgründer*innen. Oft sind diese Kredite mit verbesserten Konditionen ausgestattet, beispielsweise günstigeren Darlehenszinsen oder einer Tilgungspause am Anfang der Kreditlaufzeit.

Der Existenzgründerkredit wird häufig für die Anschaffung von Betriebsmitteln oder für Erstinvestitionen verwendet. Ein sehr bekanntes Beispiel für den Existenzgründerkredit ist der ERP-Gründerkredit – StartGeld der KfW.

Unternehmerkredit

Auch Unternehmen, die bereits längere Zeit bestehen, decken zusätzlichen Finanzierungsbedarf häufig mit einer Kreditaufnahme. In Abhängigkeit vom Zweck der Kreditaufnahme lassen sich u. a. die folgenden Kreditarten unterscheiden:

  • Investitionskredit:
    Dient zur Anschaffung von längerfristigen Investitionsgütern des Anlagevermögens (Maschinen, Fahrzeuge, Immobilien etc.). Die Finanzierungsdauer hängt meist direkt von der Lebensdauer des Investitionsgutes ab. Die Tilgungsraten sowie der Zins sind – aufgrund der langen Kreditlaufzeit – meist niedrig.
  • Kontokorrentkredit bzw. Überbrückungskredit:
    Wird häufig zur kurzfristigen Zwischenfinanzierung bei temporären Liquiditätslücken bereitgestellt. Der Kontokorrentkredit ist eine vergleichsweise teure Finanzierungsalternative.
  • Betriebsmittelkredit:
    Dient der Finanzierung von Betriebsmitteln im Unternehmen. Da damit Umlaufvermögen finanziert wird, ist er von sehr kurzfristiger Natur. Häufig handelt es sich beim Betriebsmittelkredit auch um einen Kontokorrent- oder Lieferantenkredit.

Mikrokredit

Bei einem Mikrokredit bzw. einer Mikrofinanzierung handelt es sich um einen Kleinkredit, der häufig als Starthilfe an Kleinstgewerbetreibende vergeben wird. Die üblichen Finanzierungssummen beim Mikrokredit liegen im vierstelligen bzw. niedrigen fünfstelligen Bereich und dienen der Finanzierung von Arbeitsmaterialien, Technik oder der Büroausstattung.

Vergeben werden Mikrokredite zur Gründungsfinanzierung von sehr unterschiedlichen Akteuren – unter anderem von Landesförderinstituten wie der Investitionsbank Berlin (IBB) oder der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH). Sie sind häufig mit entsprechenden Sonderkonditionen ausgestattet. Unser Förderfinder liefert dir eine gute Übersicht, welche Finanzierungspartner in deiner Nähe Mikrokredite vergeben.

Umschuldungskredit

Mit einem Umschuldungskredit werden bereits bestehende Forderungen durch einen neuen, oftmals günstigeren Kredit abgelöst. Außerdem eignet sich ein Umschuldungskredit auch, um mehrere Einzelkredite mit unterschiedlichen Konditionen in einem einzigen Kredit zu bündeln und so Kreditnebenkosten zu sparen.

Lieferantenkredit

Eine beliebte Finanzierungsform bei Unternehmen ist der Lieferantenkredit. Dabei handelt es sich um einen Kredit, den ein Lieferant durch die Gewährung eines Zahlungszieles seinen Abnehmern einräumt. Das bedeutet, die Ware wird den Abnehmern zur Verfügung gestellt und kann von ihnen bereits genutzt (z. B. weiterverarbeitet, weiterverkauft) werden, obwohl die Zahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Der Lieferant finanziert damit den Warenumschlag vor.

Lieferantenkredite sind meist kurzfristiger Natur und durch die vom Lieferanten berechneten Zinsen für den kurzen Bereitstellungszeitraum teuer.

Wann eignet sich ein Kredit für Selbstständige?

Für Gründer*innen oder Selbstständige bieten sich zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten, um die eigene Geschäftsidee umzusetzen oder weiteres Unternehmenswachstum zu finanzieren. Allerdings, und das ist der Haken, ist die Kapitalaufnahme bei Investoren, beispielsweise über Crowdfunding-Plattformen oder Stipendien, häufig mit großen Unsicherheiten und langen Vorlaufzeiten verbunden.

Wenn für dich eine hohe Planungssicherheit bei der Finanzierung deines Vorhabens ein ganz wesentlicher Faktor ist, dann ist ein Kredit für Selbstständige meist die bevorzugte Alternative.

Wann ist die Aufnahme eines Kredits für Selbstständige sinnvoll?

Der Kredit für Selbstständige bzw. Freiberufler*innen eignet sich für dich, wenn du eine Geschäftsidee bzw. ein Projekt umsetzen willst, mit dem du zeitnah und kontinuierlich Erträge erzielen wirst. Denn das versetzt dich in die Lage, die fälligen Zins- und Tilgungszahlungen zu leisten. Aber auch für langlebige Investitionsgüter des Anlagevermögens ist ein langlaufender Kredit meist eine gute Wahl.

Für Existenzgründungen kann sich die Kreditaufnahme auch deshalb eignen, weil ein geförderter Gründerkredit im Vergleich zu anderen Finanzierungsalternativen günstiger ist. Gleichzeitig verhinderst du so, dass die Geldgeber Mitspracherechte in deinem Unternehmen erhalten.

Dein Business entsteht hier!

Einsteigen | Planen | Finanzieren | Gründen

Jetzt loslegen

Beispiele, wann die Aufnahme eines Kredits für Selbstständige sinnvoll ist

Aus der Vielzahl möglicher Anwendungsfälle, bei denen die Aufnahme eines Kredits für Selbstständige für dich eine sinnvolle Finanzierungsalternative sein kann, stellen wir dir nachfolgend zwei Beispiele vor:

  • Startgeld für die Stammeinlage in einer GmbH:
    Eine Gründerin beabsichtigt, ihr Startup sofort in Form einer GmbH zu gründen, um später Investoren an Bord holen zu können. Da sie nur über 20.000 EUR Eigenkapital verfügt, aber gleichzeitig mit der Gründung eine Maschine im Wert von 30.000 Euro anschaffen möchte, beantragt sie zur Finanzierung der Maschine sowie der ersten Anlaufkosten bei der KfW den ERP-Gründerkredit StartGeld in Höhe von 25.000 Euro und leistet damit auch die Stammeinlage in der GmbH.
  • Kontokorrentkredit zur kurzfristigen Überbrückung einer Liquiditätslücke:
    Von seiner Hausbank bekommt ein Unternehmer für sein Geschäftskonto einen Kontokorrentkredit in Höhe von 50.000 EUR eingeräumt. Das Bankguthaben beträgt 22.000 EUR, die ausstehenden Forderungen aus Warenverkäufen 75.000 EUR. Am Monatsende werden Gehaltszahlungen an die Mitarbeitenden über 35.000 EUR fällig. Die begleicht der Unternehmer aus dem Bankguthaben sowie unter Nutzung von 13.000 EUR aus dem Kontokorrentkredit. Sofort nachdem die Zahlungen aus den bestehenden Forderungen eingehen, wird der Kontokorrentkredit getilgt.

Typische Finanzierungshöhen bei einem Kredit für Selbstständige

Typische Finanzierungshöhen im Rahmen einer kreditfinanzierten Unternehmensgründung bewegen sich meist im Bereich von 25.000 bis 100.000 EUR. Höhere kreditbasierte Finanzierungssummen sind im Gründerbereich eher unüblich, da Banken meist nicht die überproportional hohen Ausfallrisiken tragen. Gründer*innen müssen dann auf andere Finanzierungsalternativen, beispielsweise auf die Gründungsfinanzierung spezialisierter Risikoinvestoren, setzen.

Die Finanzierungshöhen von Unternehmen, die bereits länger am Markt tätig sind, hängen ganz wesentlich vom Finanzierungszweck und der wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Unternehmens ab. So ist es keine Seltenheit, dass kreditfinanzierte Einzelinvestitionen im siebenstelligen Bereich liegen, wenn damit beispielsweise Anlagevermögen wie große Produktionsmaschinen, ein Fuhrpark oder Immobilien finanziert werden.

Höhe der Finanzierungskosten

Die Kosten für einen Kredit für Selbstständige hängen von der Art des Kredites, der Laufzeit und möglichen Sondervereinbarungen ab. Geförderte Kredite sind im Zinssatz meist deutlich günstiger als der Standardkredit der Bank. Werden Sicherheiten bereitgestellt, kann die Verzinsung weiter sinken. Vereinbarungen, wie beispielsweise eine tilgungsfreie Zeit oder die vorzeitige Kreditrückzahlung, lassen sich Banken meist ebenfalls bezahlen.

Vor- und Nachteile einer Unternehmens­gründung mit einem Kredit

Mit einem Kredit für Freiberufler*innen und Selbstständige lassen sich zahlreiche Vorhaben im privaten und gewerblichen Bereich finanzieren. Dient die Kreditaufnahme aber speziell der Unternehmensgründung, solltest du vor der Kreditaufnahme folgende Vor- und Nachteile berücksichtigen:

Vorteile
  • Schnelle Verfügbarkeit:
    Gerade Online-Vergleichsportale werben auch mit einer schnellen Kreditzusage. Erfüllst du die für die Vergabe notwendigen Voraussetzungen, dann kannst du meist innerhalb kurzer Zeit auf das Geld zurückgreifen. Besonders bei kurzfristig zu überbrückenden Liquiditätslücken ist das ein großer Vorteil.
  • Flexibilität in der Kapitalverwendung:
    Ist der Kredit nicht zweckgebunden, bist du frei in der Mittelverwendung. Damit vermeidest du langwierige Abstimmungen und beschleunigst Entscheidungsprozesse.
  • Keine Abgabe von Unternehmensanteilen:
    Gründer*innen müssen keine Unternehmensanteile an die Kapitalgeber abgeben und behalten so die alleinige Kontrolle über ihr Unternehmen.
  • Keine Abgabe von Gewinnanteilen:
    Die Kosten für die Kapitalbereitstellung bestehen in der Regel aus einem fest vereinbarten Zinssatz. Deshalb musst du als Gründer*in keine Anteile am Unternehmen an die Kapitalgeber abgeben.
Nachteile
  • Verschlechterung der Bilanzstruktur:
    Je größer der Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital, desto größer der Verschuldungsgrad deines Unternehmens. Ein steigender Verschuldungsgrad verschlechtert deine Bonität, erschwert damit die zukünftige Kapitalbeschaffung und erhöht das Kreditrisiko für die Gläubiger.
  • Hohe Finanzierungskosten:
    Ein Kredit für Selbstständige ist meist mit vergleichsweise hohen Finanzierungskosten verbunden.
  • Rückzahlungspflicht:
    Der Kredit muss vollständig und inklusive der Zinsen zurückgezahlt werden. Diese Aufwände musst du bei deiner Liquiditätsplanung berücksichtigen und auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten leisten können.
  • Zeitlich begrenzte Verfügbarkeit:
    Du musst den Kredit innerhalb der vereinbarten Laufzeit vollständig zurückzahlen, d. h. das Kapital steht dir nur zeitlich begrenzt zur Verfügung.

Worauf Gründer*innen bei der Kreditvergabe achten sollten

Ist ein Kredit einmal vergeben, bist du als Kreditnehmer*in zur vollständigen Rückzahlung inkl. Zinsen innerhalb der vereinbarten Kreditlaufzeit verpflichtet. Das kann besonders für Gründer in der Anlaufphase eine große Herausforderung sein, wenn sich beispielsweise Umsätze und Gewinne nicht so entwickeln, wie im Businessplan prognostiziert. 

Umso wichtiger ist es deshalb, dass du bereits vor der Kreditvergabe die folgenden Punkte beachtest:

  • Kreditlaufzeit:
    Die Kreditlaufzeit muss so gewählt sein, dass die monatliche Kreditrate problemlos zurückgezahlt werden kann und zur geplanten Investition passt. Das bedeutet, die durch die Investition erzielte Rendite muss mindestens ausreichen, um sowohl die Kredittilgung als auch die vereinbarten Kreditzinsen leisten zu können.
  • Finanzierungskosten:
    Der wichtigste Kostenbestandteil bei einem Kredit für Freiberufler*innen und Selbstständige sind die vereinbarten Kreditzinsen, die für die Überlassung des Kapitals entstehen. Je höher die Zinsen, desto teurer der Kredit. Keinesfalls vernachlässigen darfst du aber auch die Kreditnebenkosten. Das können Provisionen oder sonstige Bearbeitungsgebühren sein, die den Kredit zusätzlich verteuern.
  • Rückzahlungsvereinbarungen:
    Von den Rückzahlungsvereinbarungen hängt ab, wie hoch der von dir monatlich zurückzahlbare Betrag und der Abbau der Verbindlichkeiten tatsächlich ist. Unterschieden wird zwischen Annuitätendarlehen, Ratendarlehen und endfälligen Darlehen, was Auswirkung auf die Höhe der monatlichen Zahlungen hat. Außerdem kannst du dir das Recht auf Sondertilgungen einräumen lassen, um so bei überschüssiger Liquidität den Kredit schneller zurückzahlen zu können.
  • Gesamtschuldnerische Haftung:
    Wird der Kredit von mehreren Personen gemeinschaftlich aufgenommen, haften diese i. d. R. gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, jede*r von ihnen kann einzeln und unabhängig von den anderen Kreditschuldner*innen von der Bank zur Zahlung aufgefordert werden. Das kann in der Praxis sehr unangenehm werden – besser ist es, wenn hier für die Haftung Höchstbeträge im Vertrag eingeräumt werden.

Wo Gründer*innen den passenden Kredit finden

Die Palette an Anbietern und Möglichkeiten für Selbstständige und Freiberufler*innen, speziell in der Gründungsphase einen Kredit zu finden, ist groß und heterogen. Deshalb stellen wir dir nachfolgend verschiedene Alternativen vor, mit denen du die für deine Zwecke passende Finanzierung finden kannst.

  • Privat- und Geschäftsbanken, Sparkassen, Volksbanken:
    Der vermutlich häufigste Weg, um Fremdkapitalbedarf durch einen Kredit zu finanzieren, ist der Weg zur Hausbank. Hast du als Gründer*in schon längerfristige Kontakte zu einem Kreditinstitut, kannst du das bereits vorhandene Geschäftsverhältnis auch für deine gewerblichen Zwecke nutzen. Aber auch der Blick über den Tellerrand hinaus ist wichtig, denn gerade bei größeren Finanzierungssummen solltest du unbedingt die Konditionen deiner Hausbank mit denen anderer Institute vergleichen. Eine geeignete Bank findest du in unserem Bankenfinder.
  • Online-Vergleichsportale:
    Wer sich nicht auf eine Bank festgelegen möchte, dem bieten zahlreiche Online-Vergleichsportale eine gute Möglichkeit, viele Anbieter und deren Konditionen miteinander zu vergleichen. Anbieter, die ihr Angebot auch an Freiberufler*innen und Selbstständige richten, sind z. B. Finanzcheck.de, Verivox oder Smava.
  • Förderbanken:
    Förderbanken bieten Gründer*innen spezielle Kredite zu besonders günstigen Konditionen. Meist ist die Kreditvergabe verbunden mit der Bereitstellung von Sicherheiten durch eine Bürgschaftsbank. Eine Übersicht über Förderprogramme in deinem Bundesland bietet der interaktive Förderfinder.
  • Lieferanten:
    Eine weitverbreitete Möglichkeit der Kreditfinanzierung ist der Lieferantenkredit. Dabei gewährt dir dein Lieferant einen Zahlungsaufschub für Waren bzw. Güter, die du bereits von ihm erhalten hast.
  • Private Darlehensgeber (u. a. Friends & Family):
    Oft erhalten Gründer*innen ihre erste Finanzierung im Rahmen eines Darlehens von privaten Darlehensgebern, etwa von Familienmitgliedern oder Freunden. In der Regel ist diese Finanzierung günstiger als ein Kredit von der Bank. Um spätere Streitigkeiten zu vermeiden, sollten auch hier die Finanzierungskonditionen vorab festgelegt und im Rahmen eines Darlehensvertrages schriftlich festgehalten werden.
  • Crowdlending-Plattformen:
    Um eine Form der privaten Darlehensvergabe handelt es sich auch bei den in den letzten Jahren entstandenen Crowdlending-Plattformen, auf denen nach dem Peer-to-Peer-Prinzip von einer Gruppe von privaten Geldgebern („Crowd“) ein gewerbliches Projekt finanziert wird (Kreditleihe). Die Kreditgebenden erhalten für ihre Kapitalbereitstellung von den Kreditnehmenden Zinsen. Die bekanntesten Anbieter in diesem Bereich sind auxmoney, Kapilendo oder Funding Circle.

Die Kosten zwischen den Anbietern können sehr stark variieren. Der Kredit von der Hausbank wird vermutlich teurer sein als ein Kredit über ein Vergleichsportal. Allerdings besteht zur Hausbank meist ein langes Vertrauensverhältnis, was insbesondere in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten von großem Wert sein kann und auch die Chancen, den Kredit zu erhalten, erhöht. Bei Vergleichsportalen werden häufig unrealistische Konditionen, die nicht für die passende Kreditbonität gelten, verglichen. Und obwohl die Finanzierung über private Darlehensgeber verlockend ist, kann es im Falle von wirtschaftlichen Problemen zu privaten Konflikten kommen. Überlege dir deshalb vor der Kreditaufnahme genau, wo du den für dich passenden Kredit beantragst.

Den Papierkram abhaken!

Mit personalisierter Start-Anleitung zum ersten Umsatz

Mach dich selbstständig

Fördermöglichkeiten für Gründer*innen und Unternehmer*innen

Um Gründer*innen den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten bei einer Kreditfinanzierung. Gefördert werden neben der reinen Gründung auch Innovations- und Wachstumsfinanzierungen.

Das Geld stammt meist von öffentlichen Geldgebern, weshalb es zu besonders attraktiven Konditionen angeboten wird. Beispielsweise durch Kreditzinsen, die unter dem üblichen Marktniveau liegen, oder Sonderkonditionen wie tilgungsfreie Zeiten oder vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeiten. Geförderte Kredite und Finanzierungsunterstützung bieten z. B. folgende Anbieter:

KfW

Die KfW als Anstalt des öffentlichen Rechts ist die größte Förderbank Deutschlands und überregional tätig. Ihre Aufgabe ist unter anderem die Förderung des Mittelstandes und von Existenzgründungen. In diesem Rahmen stellt sie besonders günstige Investitionskredite zur Verfügung durch die Instrumente (Stand: Januar 2020):

ERP-Gründerkredit – StartGeld

  • für Existenzgründer*innen und für Selbstständige im vorläufigen Nebenerwerb
  • bis zu 100.000 EUR
  • kein Eigenkapital erforderlich

ERP-Kapital für Gründung

  • für Existenzgründer*innen bis zu drei Jahre nach Start ihres Unternehmens
  • bis zu 500.000 EUR
  • keine Sicherheiten erforderlich

ERP-Gründerkredit – Universell

  • für Existenzgründer*innen und junge Unternehmen, die höchstens fünf Jahre am Markt sind
  • auch über 500.000 EUR, Kredite bis zu 25 Mio. EUR
  • bis zu 100 Prozent der Investitions- und Betriebsmittel

Förderbanken der Länder

Neben der KfW gibt es auch zahlreiche Förderprogramme der einzelnen Bundesländer, bereitgestellt von deren Förderbanken. Die meisten dieser Programme werden über die Hausbank ausgereicht. Vereinzelt gibt es auch sogenannte Direktkredite der Förderbanken – dann kannst du Unterstützung durch ein günstiges Darlehen beantragen, wenn du beispielsweise von einer normalen Bank keinen Kredit erhältst. So gibt es in Schleswig-Holstein den IB.SH-Mikrokredit oder in Berlin den Mikrokredit aus dem KMU-Fonds. Einen Überblick über alle Förderkredite in deinem Bundesland findest du in unserem Förderprogramm-Finder – hier kannst du dir die für dich interessanten Angebote auch vormerken, um sie mit der Hausbank zu besprechen.

Beantragung der Fördermöglichkeit über die Hausbank

Hast du ein passendes Programm gefunden, geht der Weg zum Förderkredit fast immer über die Hausbank. Dort beantragst du die Finanzierung und die Bank prüft daraufhin deinen Antrag („Hausbankprinzip“). Achte darauf, dass deine Finanzierungsanfrage bereits vor Beginn deines Vorhabens erfolgt. Ist die Prüfung durch die Bank erfolgreich, leitet sie deinen Antrag an die jeweilige Förderstelle weiter, wo dieser erneut überprüft wird.

Bürgschaftsbanken

Bürgschaftsbanken sind privatwirtschaftlich organisiert, werden aber staatlich unterstützt, um Sonderkonditionen bereitstellen zu können. Sie bieten Selbstständigen, Freiberufler*innen oder Unternehmen Bürgschaften für Kreditfinanzierungen, wenn diese keine eigenen Sicherheiten vorweisen können.

Zuschüsse

Neben den vorgestellten Fördermöglichkeiten haben Gründer*innen auch die Möglichkeit, einen Zuschuss zu beantragen. Bekannte Beispiele für solche Zuschüsse sind beispielsweise das EXIST-Gründerstipendium oder der Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

  • EXIST-Gründerstipendium:
    Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftsmitarbeiter*innen bei der Umsetzung von innovativen Geschäftsideen. Wer gefördert wird, erhält für maximal ein Jahr einen monatlichen Zuschuss zur Sicherung des persönlichen Lebensunterhaltes sowie Zuschüsse zu Sachausgaben und Coachings.
  • Gründungszuschuss:
    Beim Gründungszuschuss handelt es sich um eine staatliche Transferleistung durch die Agentur für Arbeit. Gefördert werden Empfänger*innen von Arbeitslosengeld 1, die durch eine Selbstständigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Kredit für Selbstständige: So funktioniert die Kreditvergabe

Um einen Kredit für Selbstständige zu erhalten, musst du in der Regel den folgenden Beantragungsprozess einhalten:

  1. Finanzierungsbedarf berechnen:
    Zuerst musst du ermitteln, wie viel Kapital du für welchen Zeitraum benötigst. Das hängt u. a. von der Art der Investition ab. Hilfsmittel sind hier u. a. Angaben deines Finanz- oder Investitionsplans.
  2. Finanzierungsquellen suchen:
    Steht der Finanzierungsbedarf fest, musst du nach geeigneten Finanzierungsquellen suchen. Diese reichen von Privatbanken über Förderbanken, Online-Vergleichsportalen bis hin zu Geldgebern aus deinem privaten Umfeld.
  3. Finanzierungsanfrage stellen:
    Hast du eine passende Finanzierungsquelle gefunden, stellst du dort eine Finanzierungsanfrage. Dazu musst du alle notwendigen persönlichen Angaben sowie Details zum Finanzierungswunsch und -vorhaben machen und zusätzlich geforderte Unterlagen einreichen, wie zum Beispiel deinen Businessplan.
  4. Rückfragen beantworten / Beratungsgespräche führen:
    Üblich ist, dass Banken zum Kreditantrag Fragen haben bzw. zusätzliche Unterlagen anfordern. Plane Zeit für Gespräche ein und stelle sicher, dass du angeforderte Unterlagen kurzfristig bereitstellen kannst.
  5. Angebote vergleichen:
    Hast du bei verschiedenen Anbietern eine Finanzierung angefragt und auch Kreditzusagen erhalten, musst du jetzt die verschiedenen Angebote vergleichen.
  6. Entscheidung treffen:
    Wesentliches Entscheidungskriterium bei mehreren Kreditangeboten werden die Kreditkonditionen sein. Berücksichtige bei deiner Entscheidung aber auch mögliche persönliche Präferenzen, z. B. eine langfristige Geschäftsbeziehung mit deiner Hausbank. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann das ein großer Vorteil sein.
  7. Geld erhalten und verwenden:
    Nach der Kreditzusage wird das Geld an dich ausgezahlt. Stelle sicher, dass ein entsprechendes Auszahlungskonto vorhanden ist und du bei einer Zweckbindung des Kredites die entsprechenden Nachweise über die Investition erbringen kannst.

Schufa-Eintrag, schlechte Bonität oder fehlender Einkommens­nachweis

Kreditnehmer*innen mit schwacher Bonität, ohne Einkommensnachweis und möglicherweise mit einem schlechten Schufa-Scoring haben es besonders schwer, einen Kredit bei Banken zu erhalten. Denn diese haben aufgrund regulatorischer Anforderungen an ihr Eigenkapital in diesen Fällen kaum Spielraum zur Kreditvergabe.

Auf keinen Fall sollten Selbstständige bzw. Freiberufler*innen auf die zahlreichen Anzeigen, die mit „Kredit ohne Schufa“ werben, hereinfallen. Dabei handelt es sich häufig nicht um seriöse Kreditangebote von Banken, sondern oft werden nur Produkte wie Kreditkarten oder alternative Finanzprodukte mit hohen Kosten angeboten oder über Vorkasse von Bearbeitungsgebühren ohne Erfolgsaussichten Geld gemacht.

Um trotz geringer Bonität oder niedrigem Schufa-Score einen dringend benötigten Kredit zu erhalten, können die bereits vorgestellten Fördermöglichkeiten Chancen für Gründer*innen und Unternehmer*innen sein, beispielsweise durch Aufnahme eines Förderkredits oder die Stellung von Sicherheiten durch eine Bürgschaftsbank. Aber auch die Finanzierung über private Geldgeber ist eine Möglichkeit der Kreditaufnahme.

Du solltest dir also unbedingt im Klaren darüber sein, ob die Kreditaufnahme der einzig gangbare Weg und wirklich sinnvoll ist. Denn kannst du bereits vorhandene Kreditverpflichtungen nicht erfüllen, kann eine zusätzliche Erhöhung der Verschuldung sogar in die Privatinsolvenz führen.

Fazit zur Finanzierung mit einem Kredit für Selbstständige

Ein Kredit für Selbstständige kann zur Finanzierung von Unternehmensgründungen, zur Wachstumsfinanzierung bestehender Unternehmen oder zur Umsetzung von innovativen Projekten eingesetzt werden. Den Vorteilen der hohen Planungssicherheit bzw. keiner Abgabe von Unternehmensanteilen an Kapitalgeber stehen oft hohe Kreditkosten und Bonitätsanforderungen gegenüber. Bessere Konditionen und einen erleichterten Zugang bieten dir die zahlreiche Fördermöglichkeiten, wie sie z. B. Bürgschaftsbanken, die Landesförderbanken oder die KfW bereitstellen.

Die Zahl der Anbieter ist ebenso umfangreich, wie das Spektrum an Kreditarten. Deshalb solltest du vor der Kreditaufnahme intensiv recherchieren, um die für dich bestmöglichen Kreditkonditionen zu erhalten. Zudem solltest du von Anfang an genau kalkulieren, ob dir deine Investition eine problemlose Kreditrückzahlung ermöglicht. Alle Finanzierungsformen im Vergleich und sortiert nach Finanzierungshöhe, Kosten und Aufwand findest du in unserem Finanzierungsfinder.

Genug gelesen?
Dann leg los!

Lass dir den Weg weisen

Willst du sofort gründen?
(heißt: Du bist in der Lage, deinen Plan direkt in die Tat umzusetzen)

Unsere Gründerplattform wurde von über 2000 Personen mit 

 von 5 Sternen bewertet. Bewerte auch du uns!

bhp