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Bei OTTO verkaufen

Wissen und Tipps zu OTTO Market

Bist du gerade dabei, dein eigenes E-Commerce-Business zu starten? Dann lohnt sich ein Blick auf OTTO Market. Seit einigen Jahren hat OTTO seine Plattform auch für externe Händler*innen geöffnet – ähnlich wie Amazon oder eBay. Und auch wenn die großen internationalen Plattformen bei vielen Gründer*innen die erste Wahl sein mögen, bietet dir OTTO eine spannende Alternative mit großer Reichweite, klaren Qualitätsstandards und einer zahlungsstarken Zielgruppe

In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie du als Händler*in bei OTTO verkaufen kannst. Wir erklären dir alles genau, von den Voraussetzungen über die Kosten bis hin zu Tipps für deinen Erfolg.

Was ist OTTO Market?

OTTO hat sich vom klassischen Versandhaus zu einer der größten E-Commerce-Plattformen Deutschlands entwickelt. Die Website otto.de verzeichnete im Jahr 2024 über 11 Millionen aktive Kund*innen und rund 3,5 Millionen Besuche täglich

OTTO Market ist die Plattformlösung von OTTO. Anders als früher verkauft OTTO heute nicht nur eigene Produkte, sondern bietet auch externen Händler*innen die Möglichkeit, ihre Artikel direkt auf otto.de anzubieten. Du nutzt dabei das Potenzial von OTTO als etabliertem Online-Marktplatz mit Millionen von Kund*innen, ohne einen eigenen Shop aufbauen zu müssen. Die Plattform setzt bewusst auf Qualität, Zuverlässigkeit und ausgewählte Marken. Ein spannender Ort also für dich, wenn du Wert auf Seriosität und Reichweite legst. 

OTTO erinnert dich an Ü40-Mode und Bettwäsche? Da irrst du dich! Als Händler*in kannst du auf OTTO Market eine große Bandbreite an Produkten verkaufen, solange sie ins Sortiment von OTTO passen und den Qualitäts- sowie Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Dazu gehören z. B.:

  • Mode & Schuhe  
  • Möbel & Wohnen  
  • Haushaltswaren & Elektrogeräte  
  • Technik & Unterhaltungselektronik  
  • Beauty & Drogerie  
  • Sport & Freizeit  
  • Spielzeug & Babyartikel  
  • Heimtextilien & Dekoration 

Was du nicht bei OTTO verkaufen darfst, sind z. B. Lebensmittel, Arzneimittel, Produkte mit rechtlichen Einschränkungen (z. B. Tabakwaren, Alkohol) oder Artikel, die nicht zu OTTOs Markenausrichtung passen. 

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Was sind die Voraussetzungen für das Verkaufen bei OTTO Market?

Wie auch die Konkurrenz hat OTTO klare Qualitätsstandards. Das bedeutet, du kannst nicht einfach mit beliebigen Produkten und ohne Fahrplan loslegen. Die Voraussetzungen, um bei OTTO zu verkaufen, haben wir für dich im Überblick zusammengetragen: 

  • Passende Unternehmensform: Nur angemeldete können Privatpersonen sind ausgeschlossen.  
  • Gewerbeanmeldung: Als zukünftige*r OTTO-Verkäufer*in musst du ein Gewerbe anmelden. Selbst wenn du das Ganze nur „nebenbei“ betreiben möchtest und eine andere Haupttätigkeit ausübst – dann musst du ein Nebengewerbe anmelden. 
  • Sitz in Deutschandder: Dein Unternehmen muss haben und eine deutsche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer haben. 
  • Eigenes Produktlager: Du musst selbst bei OTTO verkaufen, ein Dropshipping-Modell ist nicht möglich. Zudem darfst du nur Artikel verkaufen, die ins OTTO-Sortiment passen und den Qualitätsansprüchen der Plattform entsprechen. 
  • Versand und Retouren: OTTO erwartet zuverlässige Lieferzeiten, eine transparente Sendungsverfolgung sowie kundenfreundliche und unkomplizierte Rücksendemöglichkeiten. 
  • Zuverlässiger Kundenservice: OTTO legt großen Wert auf gute Kommunikation, Anfragen müssen schnell und professionell beantwortet werden, damit die Kundenzufriedenheit auf hohem Niveau bleibt. 
  • Einhaltung rechtlicher Vorgaben: Du benötigst die gängigen Rechtstexte, wie ein Impressum, Datenschutz etc., zudem musst du die Einhaltung aller Kennzeichnungspflichten, Sicherheitsstandards, Verbraucherschutzgesetze und Rückgaberecht beachten. 
  • Nachhaltigkeitsrichtlinien: Deine Produkte müssen bestimmten Umwelt- und Sozialstandards entsprechen, etwa bei Materialien, Verpackungen oder Produktionsbedingungen. 

 

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Wie viel kostet es, bei OTTO Market zu verkaufen?

Die OTTO Marktplatz-Gebühren sind überschaubar und zudem gut strukturiert. Du zahlst

  • eine Grundgebühr von 99,90 EUR pro Monat, 
  • eine Payment-Gebühr in Höhe von 2,7%, 
  • und eine Verkaufsprovision, die je nach Kategorie zwischen 7 und 20 % liegt. 

Beispiel: 
Du verkaufst auf OTTO Damenhandschuhe. Ein Paar kostet 29,90 EUR. Deine Verkaufsprovision ist 10 Prozent, beträgt pro verkauftem Paar also 2,99 EUR. Die Payment-Gebühr liegt jeweils bei 0,81 EUR. Dazu zahlst du noch die monatliche Grundgebühr von knapp 99,90 EUR. Bei 10 verkauften Paaren pro Monat musst du also von deinen eingenommenen 299 EUR genau 137,90 EUR an OTTO abgeben. 

Beachte allerdings, dass dies nicht die einzigen Kosten sind. Zusätzliche Kosten entstehen möglicherweise für dich durch:  

Rechtliche Rahmenbedingungen für den Verkauf auf OTTO Market

Wenn du über OTTO Market verkaufst, nutzt du eine etablierte Plattform mit festen Prozessen für Bestellung, Zahlung und Kundenkommunikation. Trotzdem bist du als Händler*in weiterhin dafür verantwortlich, dass deine Angebote auch rechtlich sauber eingestellt sind

Dazu gehören etwa vollständige Unternehmensangaben, korrekte Produktinformationen, aktuelle Rechtstexte und die Einhaltung von Verbraucher-, Datenschutz- und Kennzeichnungspflichten.

Impressum und Datenschutzerklärung

Auch auf OTTO Market müssen Kund*innen erkennen können, wer hinter einem Angebot steht. Deshalb brauchst du ein vollständiges Impressum mit den gesetzlich erforderlichen Angaben. Dazu gehören etwa dein Name oder der deiner Firma, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten, Rechtsform, vertretungsberechtigte Personen, Registerangaben und gegebenenfalls die Umsatzsteuer-ID.

Zusätzlich brauchst du eine Datenschutzerklärung, die zu deinen tatsächlichen Abläufen passt. Das betrifft vor allem personenbezogene Daten, die du im Rahmen der Bestellabwicklung erhältst oder nutzt – etwa für Versand, Kundenservice, Warenwirtschaft oder externe Tools. Prüfe genau, welche Daten OTTO verarbeitet und welche Daten du selbst weiterverarbeitest. 

Laut rechtlicher Einschätzung stellt OTTO gegenüber Käuferi*nnen wesentliche Rechtstexte wie AGB und Widerrufsbelehrung selbst bereit. Du als Händler*in musst aber insbesondere Impressum und eigene Datenschutzerklärung liefern.

Produktinformationen und Kennzeichnungspflichten

Gute Produktdaten nicht nur wichtig für Sichtbarkeit und Verkauf, sondern auch rechtlich relevant. Titel, Bilder, Produktbeschreibung, technische Daten, Varianten, Preise, Lieferzeiten und Herstellerinformationen müssen korrekt, vollständig und nicht irreführend sein.

Je nach Sortiment kommen besondere Kennzeichnungspflichten hinzu. Das betrifft unter anderem Textilien, Elektrogeräte, Kosmetik, Lebensmittel, Spielzeug, Möbel, energieverbrauchsrelevante Produkte oder Produkte mit Sicherheits- und Warnhinweisen. Auch Informationen zu Hersteller, Importeur, Material, Inhaltsstoffen, CE-Kennzeichnung, Energieeffizienz, Entsorgung oder Produktsicherheit können Pflicht sein.

Wenn du Produkte importierst, als Eigenmarke verkaufst oder Daten von Lieferant*innen übernimmst, solltest du diese Angaben besonders sorgfältig prüfen.

Widerruf und Rückgabe

Verkaufst du über OTTO Market an Verbraucher*innen, gelten die Regeln des B2C-Onlinehandels. Deine Kund*innen müssen klar erkennen können, ob und wie sie einen Kauf widerrufen können. Auch wenn OTTO zentrale Prozesse für Bestellung und Rückgabe bereitstellt, solltest du prüfen, wie Widerruf, Retoure und Erstattung konkret abgewickelt werden und ob deine eigenen Abläufe dazu passen.

Kennzeichnung, Gewährleistung und Garantie

Je nach Produkt können auch Vorgaben zur Produktsicherheit, CE-Kennzeichnung, Entsorgung, Herstellerverantwortung oder Importdokumentation hinzukommen. Kläre diese Punkte am besten, bevor deine Produkte live gehen. So vermeidest du spätere Korrekturen, Abmahnrisiken oder Probleme mit der Plattform.

Als Händler*in, der/die Waren an Privatkund*innen verkauft, gelten für dich zudem gesetzliche Gewährleistungsrechte. Sie greifen, wenn ein Produkt mangelhaft ist, also etwa defekt geliefert wird, nicht der Beschreibung entspricht oder nicht wie vereinbart genutzt werden kann. Diese Rechte bestehen unabhängig davon, ob du oder der Hersteller zusätzlich eine Garantie anbieten.

Ab dem 27. September 2026 wird im B2C-Warenverkauf das EU-Gewährleistungslabel verpflichtend. Es informiert Verbraucher*innen einheitlich über ihre gesetzlichen Rechte bei mangelhaften Waren. Davon zu unterscheiden ist das EU-Garantielabel. Dieses wird zusätzlich relevant, wenn für ein Produkt eine freiwillige gewerbliche Haltbarkeitsgarantie besteht, etwa durch den Hersteller oder durch dich als Händler*in. Achte deshalb darauf, dass Garantieangaben in deinen OTTO-Angeboten vollständig, eindeutig und nicht missverständlich sind.

Datenschutz

Auch wenn viele Prozesse über OTTO laufen, kommst du als Händler*in mit personenbezogenen Daten in Kontakt. Diese Daten darfst du nur für zulässige Zwecke verwenden, etwa zur Bestellabwicklung, Lieferung, Reklamation oder Kundenkommunikation. Eine Nutzung für eigene Werbung, Newsletter oder andere Zwecke ist ohne passende Rechtsgrundlage nicht einfach erlaubt.

Wenn du externe Systeme einbindest – zum Beispiel Warenwirtschaft, Versandsoftware, Kundenservice-Tools oder Analyse-Lösungen –, solltest du prüfen, ob die Datenverarbeitung sauber geregelt ist. Dazu können Auftragsverarbeitungsverträge, passende Löschfristen und klare Zugriffsrechte gehören.

Verpackung

Wenn du über OTTO Market verkaufst, musst du das deutsche Verpackungsgesetz einhalten. Das bedeutet, dass du alle Verpackungen, die du erstmalig in Umlauf bringst, lizenzieren musst. Darunter fallen Versandkartons, Füllmaterialien und die eigentlichen Verpackungen deiner Produkte.

So erfüllst du deine Pflichten laut Verpackungsgesetz:

  1. Registriere dich auf der Website der Zentralen Stelle Verpackungsregister in der LUCID-Datenbank. Danach erhältst du deine persönliche LUCID-Nummer.
  2. Anschließend meldest du dich bei einem Partner im dualen System an.
  3. Nun schätzt du, wie viel Verpackungsmaterial du im laufenden Jahr verschicken wirst, und lizenzierst diese Menge beim gewählten Partner.
  4. Die geschätzte Menge und den Namen des Partners aus dem dualen System meldest du an LUCID.
  5. Dann hinterlegst du deine LUCID-Nummer  in deinem Etsy-Verkäuferkonto. Eine Bestätigung der Beteiligung am dualen System solltest du zudem für mögliche Nachfragen bereithalten.
  6. Zum Jahreswechsel gibst du bei LUCID und deinem dualen Systempartner an, wie viel Verpackungsmaterial du tatsächlich verbraucht hast.

Zum 12. August 2026 wird zudem die neue EU-Verpackungsverordnung in Kraft treten, die darauf abzielt, Verpackungsmüll zu vermeiden. Das wird sich ab Sommer ändern:

  • Strengere Vorgaben: Verpackungen dürfen nicht unnötig groß sein und übermäßiger Materialeinsatz wird untersagt. 
  • Neue Anforderungen an das Verpackungsdesign: Verpackungen müssen so gestaltet sein, dass sie einfacher recycelt werden können – etwa durch trennbare Materialien. 
  • Gilt auch für Kleinunternehmen: Auch kleine Shops und junge Startups müssen die Regeln einhalten – Ausnahmen gibt es kaum. 

Wenn du verpackte Waren verkaufst oder versendest, solltest du frühzeitig prüfen, ob deine Verpackungen recyclingfähig sind und ob du Material oder Volumen einsparen kannst.

Verkaufen auf OTTO Market – so geht’s Schritt für Schritt

Hier findest du den typischen Ablauf, wie du als Händler*in auf OTTO Market starten kannst: 

1. Voraussetzungen prüfen 
Um auf OTTO Market verkaufen zu dürfen, brauchst du ein angemeldetes Unternehmen mit Sitz in Deutschland, eine deutsche Umsatzsteuer-ID und die Möglichkeit, Retouren zuverlässig abzuwickeln. Außerdem musst du bestimmte Anforderungen an Kundenservice und Nachhaltigkeit erfüllen. 

2. Registrierung bei OTTO Market 
Über das Partnerportal kannst du dich online anmelden. Nach der Prüfung deiner Unternehmensdaten erhältst du Zugang zu deinem Händlerkonto. 

3. Produkte einstellen 
Lege deine Artikel im OTTO-System an – mit allen wichtigen Daten wie Titel, Beschreibung, Fotos und Preisen. Achte hier besonders auf ansprechende Inhalte, denn sie beeinflussen direkt deine Verkaufschancen.  

4. Preise richtig kalkulieren 
Neben deinem Einkaufspreis musst du auch OTTO-Gebühren (Grundgebühr, Payment- und Verkaufsprovision), Versand- und Retourenkosten sowie Steuern berücksichtigen. Plane außerdem eine Gewinnmarge ein, damit sich dein Business langfristig lohnt. 

5. Versand & Retouren organisieren 
Als Händler*in bist du selbst für den Versand zuständig. Achte auf zuverlässige Logistikpartner*innen und kalkuliere Rücksendungen realistisch mit ein. 

6. Kundenservice sicherstellen 
OTTO legt großen Wert auf schnellen und freundlichen Kundenservice. Dazu gehört eine zügige Beantwortung von Anfragen und eine professionelle Abwicklung von Retouren. 

7. Performance analysieren & optimieren 
Nutze die Verkaufsstatistiken, um zu sehen, welche Produkte gut laufen und wo du nachbessern kannst, sei es bei Preisen, Produktbeschreibungen oder dem Service. 

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Wie funktioniert der Versand bei OTTO Market?

Als Verkäufer*in bist du selbst für den Versand zuständig, OTTO übernimmt das nicht für dich. Das bedeutet: 

  • Du verschickst deine verkauften Produkte selbst direkt an deine Kund*innen. 
  • Ein Versand innerhalb von 2–4 Werktagen wird erwartet. 
  • Du musst eine Sendungsverfolgung bereitstellen. 
  • Rücksendungen gehen an dich zurück. 
  • Du kannst deine Produkte aus einem Warenlager in Deutschland oder einem anderen EU-Land verschicken. 
  • Als Versanddienstleister stehen dir Hermes, DHL, GLS, DPD und UPS zur Verfügung.  

Was den Versand betrifft, musst du abliefern. OTTO erwartet schnellen, zuverlässigen Versand und guten Kundenservice. Lieferverzögerungen oder schlechte Kommunikation können sich negativ auf dein Händlerkonto auswirken.

Wie verkaufe ich erfolgreich bei OTTO Market?

Wenn du erfolgreiche*r OTTO Verkäufer*in werden möchtest, findest du hier ein paar Tipps, wie du aus deinem Shop das Beste herausholst: 

  • Optimierte Produktbeschreibungen: Nutze relevante Keywords für deine Texte und liefere klare, ehrliche Infos. 
  • Hochwertige Fotos: Deine Produktbilder tragen einen großen Anteil dazu bei, ob dein Produkt verkauft wird oder nicht. Die gleiche Arbeit, die du in deine optimierten Texte steckst, steckst du also am besten auch in die Produktfotografie und bietest deine Kund*innen hochauflösende Fotos deiner Produkte aus verschiedenen Perspektiven. 
  • Wettbewerbsfähige Preise: Überleg dir genau, was deine Produkte mindestens kosten müssen und was sie dürfen. Schau dir dazu ähnliche Angebote an und finde so die optimale Balance zwischen Qualität und Preis. 
  • Top-Kundenservice: Reagiere schnell und freundlich auf Anfragen. OTTO-Kund*innen erwarten professionellen Support, der auch von dir als OTTO Market Händler*in erwartet wird.  
  • Sichtbarkeit erhöhen: Nutze OTTOs Werbemöglichkeiten (z. B. Sponsored Product Ads), um deine Artikel zu pushen. 
  • Bewertungen sammeln: Neben guten Produkten sorgt vor allem ein zuverlässiger Kundenservice für gute Rezensionen, die wiederum deine Verkäufe steigern können. Menschen, die deine Produkte noch nicht kennen, lesen höchstwahrscheinlich zuerst deine Bewertungen, um zu erfahren, wie gut oder schlecht frühere Kund*innen dein Angebot finden.

Was sind Alternativen zum Verkaufen bei OTTO?

Falls OTTO für dein Geschäftsmodell nicht passend ist oder du noch weitere Kanäle nutzen willst, haben wir hier ein paar Alternativen für dich: 

  • Amazon Marketplace: Amazon besitzt die größte Reichweite, jedoch ist der Wettbewerb stark. Außerdem zahlst du hohe Gebühren. Erfahre hier mehr, wenn du auf Amazon verkaufen willst. 
  • eBay: Bietet dir ein breites Publikum und eignet sich besonders für dich, wenn du Technik oder nützliche Dinge für den Alltag verkaufen möchtest, Schnäppchen oder gar Gebrauchtwaren anbietest. 
  • Kaufland.de: Ein aktuell schnell wachsender Marktplatz mit API-Anbindung und einem breiten Sortiment. 
  • Etsy: DIE Plattform für Kreativprodukte, Handgemachtes, Vintage & Individualisierung. Wenn du gerne gestaltest, baust und bastelst, ist einen Etsy-Shop zu eröffnen genau das Richtige für dich. 
  • Eigener Shop: Mit deinem eigenen Onlineshop hast du die volle Kontrolle, aber auch den meisten Aufwand, um Traffic zu generieren und Kund*innen zu gewinnen.

Fazit

Dein Sortiment ist professionell und von bester Qualität? Du setzt auf einen Marktplatz, der genau darauf Wert legt und sehr seriös arbeitet? Dann ist OTTO Market die richtige Wahl für dich als Händler*in.  

Deine Vorteile: Du erreichst eine breite, zahlungsstarke Zielgruppe, die Wert auf Vertrauen, Service und Marken legt – und die Gebühren sind überschaubar. Aber: Du musst den Versand selbst abwickeln und die Einstiegshürden sind etwas höher als bei eBay oder Amazon. Du darfst hier beispielsweise nicht als Privatperson verkaufen.  

Wenn du Lust hast, noch eine extra Portion Ehrgeiz in deinen Kundenservice zu stecken, kannst du auf OTTO Market sehr erfolgreich werden, ohne direkt einen eigenen Shop aufsetzen zu müssen. OTTO Market ist neben Klassikern wie Amazon oder eBay ganz klar ein echter Wachstumskanal mit enorm Zukunftspotenzial.  

FAQ

Was kann man auf OTTO verkaufen?

Fast alle Konsumgüter: von Mode über Möbel bis hin zu Elektronik und Haushaltswaren – solange sie zu OTTOs Sortiment passen

Was ist der Unterschied zwischen OTTO und OTTO-Market?

OTTO ist der Onlineshop. OTTO-Market ist die Plattform für Händler*innen, über die externe Anbieter*innen ihre Produkte direkt bei OTTO verkaufen können. 

Wie viel kostet es auf OTTO zu verkaufen?

Es gibt eine monatliche Grundgebühr von 39,90 € sowie Verkaufsprovisionen, die je nach Produktkategorie variieren.

Kann ich als Firma bei OTTO verkaufen?

Ja, als eingetragenes Unternehmen kannst du bei OTTO verkaufen. OTTO erlaubt keinen Verkauf durch Privatpersonen.

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bhp