Geschäftskonto eröffnen direkt zum Geschäftsstart

Trenne das Private vom Geschäftlichen und sorge für übersichtliche Finanzen

Banken bieten andere Konditionen für ein Geschäftskonto als für ein Privatkonto an

Die Buchhaltung der betrieblichen Einnahmen und Ausgaben ist einfacher mit der Trennung zwischen Privat- und Geschäftskonto

Nur Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG und KG) sind gesetzlich verpflichtet, ein geschäftliches Girokonto zu eröffnen

Vom Start weg mit dem passenden Konto!
Wie Gründer*innen das richtige Geschäftskonto eröffnen

Wenn du deine Selbstständigkeit startest, ein eigenes Geschäft gründest oder als Freiberufler*in tätig wirst, macht eine Vielzahl an Aufgaben den Unternehmensstart zu einer Herausforderung. Dann ist unterstützende Beratung Gold wert, nicht zuletzt in der Auswahl der passenden Bankverbindung. Ein Geschäftskonto ist nur bei bestimmten Unternehmensformen wie bei der GmbH ein Muss, doch immer eine gute Empfehlung, um den finanziellen Alltag von Gründer*innen von Anfang an auf eine solide Basis zu stellen.

Dabei können sich die Konditionen erheblich unterscheiden und nicht jedes Angebot eines Geschäftskontos ist für Gründer*innen optimal geeignet. Doch wir meinen, ein pflegeleichtes und günstiges Geschäftsgirokonto gehört zur Grundausstattung von Gewerbetreibenden oder Selbstständigen. Es gestaltet den Zahlungsverkehr mit der Kundschaft, Lieferfirmen und Institutionen zeitsparend, reibungslos und effizient. Um sich im Marktvergleich zurechtzufinden, erleichtern einige grundsätzliche Überlegungen die Wahl eines punktgenau passenden Geschäftskontos.

Unternehmensart, Berufsgruppe, Branche und Betriebsform bedenken

Deine Buchhaltung wird an Transparenz gewinnen, wenn du private und geschäftliche Finanzvorgänge (Ein- und Auszahlungen, Daueraufträge u.a.) von Anfang an auf zwei Konten separiert abwickelst.

Die Geschäftskonto-Angebote können bei verschiedenen Banken und Kreditinstituten sehr differenziert ausfallen. Ob du dich als Einzelunternehmer*in oder Freiberufler*in selbstständig machst, im Onlinehandel oder stationären Einzelhandel, als Solist*in oder Arbeitgeber*in – es macht auch bei der Eröffnung einer Bankverbindung einen bedeutsamen Unterschied. Du hast die Wahl zwischen (fast) kostenlosen Geschäftskonten für Einzelunternehmer*innen und Freiberufler*innen und Geschäftskonten für Unternehmen. Ob du dich für eine Filialbank entscheidest, bei der du sowohl persönliche Betreuung als auch Onlinebanking gleichzeitig nutzen kannst oder deine Finanzvorgänge ausschließlich online abwickeln willst, ist auch von deinen Geschäftsvorgängen abhängig. Bargeldeinzahlungen etwa, die bei Einzelhandel und Gastronomie anfallen, stehen nicht bei jeder Geschäftskontenverbindung zur Verfügung. Willst du häufig Bargeld einzahlen, sind Filialbanken mit einem Netz an Bankautomaten die bessere Wahl.

Aufschieben gilt nicht mehr
Es war nie einfacher, mit der eigenen Idee durchzustarten

Kostenfrage und Leistungsumfang klären

Kommst du mit den Services, die ein kostenloses Konto bietet, gut klar oder benötigst du ein Konto mit Mehrleistungen, das allerdings eine Grundgebühr mit sich bringt? Diese Fragen helfen dir bei der Entscheidung:

  • Fallen Kosten für beleghafte Buchungen oder Bargeldabhebungen und Einzahlungen an?
  • Kannst du einen Dispositionskredit vereinbaren und wenn ja, in welcher Höhe und unter welchen Bedingungen wird dieser gewährt?
  • Ist das Gebührenmodell transparent und einfach, ohne kostspielige Zusatzprodukte?
  • Gibt es die Möglichkeit, Unterkonten zu bilden?

Bedenken solltest du auch, dass sich die Preise und Konditionen, die dir heute gewährt werden, durch künftige Anpassungen verändern können.

Wer braucht ein Geschäftskonto?

Die Eröffnung eines geschäftlichen Girokontos ist nur bei Kapitalgesellschaften wie einer GmbH, UG, AG und Kommanditgesellschaft gesetzlich vorgeschrieben. Gründer*innen, die freiberuflich und selbstständig unterwegs sind und keinen Bedarf an Sonderleistungen haben, sind frei in der Entscheidung. Der Zahlungsverkehr wird durch die strikte Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Ausgaben erheblich einfacher und die Buchhaltung strukturierter. Interessant ist auch, ob dir die Kontoeröffnung bei Onlinekonten leicht gemacht wird, etwa durch Video-Ident.

Wird eine App für mobiles Banking angeboten? Das macht die Kontoführung für dich lokal unabhängig.

Was setzen Banken bei der Geschäftskontoeröffnung voraus?

Auch hier wirst du auf unterschiedliche Kriterien treffen. Grundsätzlich fragen die Anbieter nach der Bonitätsauskunft der Schufa, Gewerbeanmeldung bei Gewerbetreibenden, der Steuernummer bei selbstständigen Freiberuflern. Unter Umständen sind für sie auch Kontobewegungen aus der Vergangenheit und andere Unterlagen relevant. Ein Identitätsnachweis wird immer benötigt. Bei der Gründung einer GmbH müssen zur Kontoeröffnung in der Regel diverse schriftliche Unterlagen eingereicht werden.

Bei negativer Schufa-Auskunft bieten manche Kreditinstitute ein Bankkonto auf Guthabenbasis an. Es kann für dich Sinn machen, die Einträge deines Schufa-Kontos zu prüfen, denn oft befinden sich dort veraltete oder obsolet gewordene „Minuspunkte“.

Bei manchen Anbietern kannst du auch ein online geführtes Geschäftskonto ohne vorherige Schufa-Abfrage eröffnen. Onlinebanking steht dann zur Verfügung, ebenso eine Prepaid Mastercard. Klären solltest du auch, wie hoch die Kontoführungsgebühren sind, wie oft du monatlich Bargeld abheben und wie viele Überweisungen du kostenlos tätigen kannst.

Bankkarten

Geschäftskonto eröffnen und klug nutzen

Deine Buchhaltung wird an Transparenz gewinnen, wenn du private und geschäftliche Finanzvorgänge (Ein- und Auszahlungen, Daueraufträge u.a.) von Anfang an auf zwei Konten separiert abwickelst. Über das Geschäftskonto sollten die Posten für Büromiete, Beschäftigtengehälter und Sozialabgaben, Steuerzahlungen sowie der Geldfluss durch Ein- und Ausgangsrechnungen abgerechnet werden.

Auch die Büroausgaben, Büronebenkosten, Anlagen und Investitionen, Kfz-Aufwendungen, die Kosten für geschäftliche Kredite und Leasingverträge, Reisekosten, Spesen und Werbungskosten sind hier gut aufgehoben. Dabei unterstützt dich ein pflegeleichtes Geschäftskonto, das viel kann.

Zum Beispiel sollten alle Buchungen einzeln aufgeführt, die Kontoauszüge elektronisch im Postfach und/oder auf Papier verfügbar sein, die Kontobewegungen sich gut abbilden lassen. Du verschaffst dir so einen kontinuierlichen Überblick über die angefallenen Einzahlungen und Ausgänge, Abbuchungen und Daueraufträge und vermeidest unliebsame Überraschungen.

Alle Vorteile auf einen Blick

Onlinebanking macht dich unabhängig von Öffnungszeiten und erhöht deine Mobilität und Agilität. Ein Kontokorrentkredit sichert deine Liquidität und erhöht den Handlungsspielraum. Hier sind die Zinssätze einen Vergleich wert. Sie fallen allerdings nur an, wenn du den Kreditrahmen in Anspruch nimmst. Sobald dein Geschäft wächst und sich Mitarbeiter*innen um das Finanzwesen kümmern, kannst du ihnen mittels Vollmachten Zugang zum Geschäftskonto verschaffen. Das sorgt für Transparenz, strikte Trennung zwischen Privatem und Geschäftlichem, komfortable Handhabung in allen Finanzvorgängen, Sicherheit nach innen und Seriosität nach außen.

Mehr als nur ein Bankkonto

Ein Geschäftskonto unterstützt Gründer*innen von Anfang an bei ihren unternehmerischen Kernaufgaben. Gerade am Anfang einer Unternehmenslaufbahn fallen für Geschäftsausstattung und Technikinvestition, Produktentwicklung und Marketing diverse Kosten an. Kontrolle und Planung lässt sich mit einem gut funktionierenden Geschäftskonto systematisch und strategisch bewerkstelligen. Den Überblick zu behalten macht freier für die essenziellen inhaltlichen Unternehmensaufgaben. Zielplanung und Potenzialanalysen lassen sich leichter darstellen. Ein Geschäftskonto ist somit auch ein Instrument moderner Unternehmensführung und Strategieplanung – vor allem, wenn du die richtige Wahl getroffen hast.

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bhp