Erstelle einen erfolgreichen Onlineshop

Dein Traum vom Geschäft ist zum Greifen nah

Was du beim Onlineshop erstellen beachten solltest

Seit Jahren wächst kein Markt so rasant wie das Business im E-Commerce. Da ist es nur verständlich, dass du als Gründer*in vom Erfolg dieses umsatzstarken Marktes profitieren und deinen eigenen Onlineshop erstellen willst. Allerdings gilt es ein paar Dinge zu beachten, damit am Ende der Erfolg nicht von der Enttäuschung abgelöst wird. Wir informieren darüber, was du beim Onlineshop erstellen beachten solltest, und wie es zur individuellen Onlinepräsenz kommt.

Onlineshop erstellen – am Anfang steht der Businessplan

Wir werden noch konkreter auf das Thema „Kosten beim Onlineshop erstellen“ eingehen, doch in der Regel wird es so sein, dass dich der erste Weg in Richtung Bank führt. Damit diese ihrer Bezeichnung als Kreditinstitut gerecht wird und dir als Gründer*in unter die Arme greift, braucht es einen ausgeklügelten Businessplan. Er zeigt der/dem Bankangestellten, dass du dich explizit mit der Unternehmung auseinandergesetzt, den Markt analysiert und dir deine Chancen ausgerechnet hast.

Für die Konkurrenzanalyse gilt: Je mehr Alleinstellungsmerkmale du aufweisen kannst, desto hellhöriger und kreditfreudiger zeigt sich der Bankangestellte. Zum Beispiel dürfte es ein weiterer Onlineshop für Smartphones und Laptops schwer haben, sich gegen die bereits etablierten Platzhirsche durchzusetzen.

Sabrina von geschenke.de hat ihren Onlineshop klar positioniert. Hier erzählt sie von ihrem Weg da hin:

Du kannst den Businessplan als eine Art Gründertagebuch sehen. Dort sind alle Inhalte chronologisch bis zum Hosting deines Onlineshops aufgelistet, inklusive aller Investitionen für Hardware, Software, Arbeitszeit, Shopartikel, Marketingmaßnahmen etc. Eine der ersten Überlegungen betrifft Art und Umfang deiner Unternehmung. Denn davon hängen viele Faktoren wie beispielsweise das passende Shopsystem ab.

Und wovon träumst du?
Schreib deine Idee auf und werde erfolgreich

Besonderheiten des Online-Geschäfts

Viele Gründer*innen eines Online-Geschäfts unterschätzen die Wichtigkeit von SEO (Suchmaschinenoptimierung). Die Beschreibung deiner Produkte in Wort und Bild ist sehr wichtig für deine Auffindbarkeit bei Google. Je besser du bei Google zu finden bist, desto eher werden potenzielle Kunden auf deinen Shop aufmerksam. Bietest du spezielle Produkte an, ist es empfehlenswert, wenn die Begrifflichkeiten deines Angebots in die URL integriert werden. Auch dadurch erhöhst du deine Auffindbarkeit.

Erfolgreiche Onlineshops sind durch eine Sache vereint: eine passende Lieferkette zum jeweiligen Geschäftsmodell. Je nach dem für welches Geschäftsmodell du dich entscheidest, kannst du zwischen drei möglichen Konzepten entscheiden. Entscheidest du dich für die Just-in-time-Produktion erstellst bzw. lieferst du nur die Stückzahl, die in einem bestimmten Zeitraum nachgefragt wird. Wenn du ein eigenes Lager anvisiert hast, kannst du in einer wesentlich größeren Anzahl produzieren. Sei dir aber bewusst, dass dadurch Fixkosten für die Miete des Lagerraums entstehen und du das Risiko eingehst, nicht genügend Abnehmer zu finden. Entscheidest du dich für eine Form der Kommissionierung bei der einen Zwischenhändler (Kommissionierer) eingeschaltet wird, lagerst du jegliche Aufgaben rund um die Lagerung und den Versand an Dritte aus. So ersparst du dir eine Menge Arbeit, jedoch ist es nicht für jede Art von Geschäftsmodell (z.B. Verkauf von frischer Ware) geeignet.

Positioniere dich mit deinem Online-Shop - „Don`t get stuck in the middle“

Onlineshops gibt es wie Sand am Meer. Umso wichtiger ist es, dass du dich mit deinem Shop klar positionierst. Gerade in Zeiten von Internet-Giganten wie Amazon, ist es ratsam einen bestimmten Markt zu bedienen. Denn als Art Allrounder sind die Chancen hoch, dass du gegen derartige Konzerne den Kürzeren ziehen wirst. Grundsätzlich bieten sich Nischen an, die sich in der Offline-Welt nicht durch Laufkundschaft halten. Üblicherweise haben diese Märkte ein großes Potenzial, um mit einem Onlineshop Erfolg zu haben.

Ein gutes Beispiel wäre der Verkauf von Kaffee. Der Hamburger Delikatessen Shop Solvino ist der dauerhafte Onlinevertrieb einer starken Kaffeemarke, worüber Kunden gebunden werden. In der Folge bestellen die Koffeinliebhaber, neben dem Kaffee, auch andere Produkte aus dem Sortiment. Der dabei bediente Markt wird im Folgenden als „Expertenmarkt“ bezeichnet. Ein solcher Markt ist häufig emotional, weil sich Abnehmer u.a. für die Geschichte hinter dem Produkt interessieren (z.B. die Geschichte zum Kaffeebohne). Positionierst du deinen Onlineshop in einem Expertenmarkt solltest du also viel Knowhow bezüglich deiner Produkte besitzen.

Der Expertenmarkt und der „Logistikmarkt“ sind ähnlich. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch die fehlende Emotionalität. WMF, der bekannte Hersteller von Haushaltswaren, bedient einen derartigen Markt, bei dem der Fokus auf Kunden liegt, die genau wissen was sie suchen. Für sie wird die richtige Auswahl bereitgestellt und ermöglicht, dass sie ohne Aufwand die gewünschte Ware vor die Tür geliefert bekommen. 

Zu einer klaren Positionierung gehört auch die Kommunikation mit dem Kunden. In diesem Zusammenhang hat das Social Shopping eine wichtige Rolle eingenommen. Der Begriff meint die Generierung von potenziellen Neukunden über soziale Medien sowie den Austausch zwischen den Kunden. Aber auch das Anbieten von einem Spezial-Produkt pro Woche oder Rabatt für die Kunden bei einer gewissen Anzahl an Bestellungen fallen unter den Begriff Social Shopping. Was du anbietest oder wie du mit deinen Kunden kommunizierst ist letztlich dir überlassen. Wichtig ist nur, dass du ein Verständnis dafür erlangst, wie wichtig eine klare Positionierung ist.

Kernkompetenzen eines*r Onlineshop-Gründer*in

Als Onlineshop-Gründer*in musst du keine bestimmten Voraussetzungen erfüllen. Trotz dessen gibt es Eigenschaften, die dir im Laufe der Gründung zu Gute kommen. Denk aber immer daran, dass du fehlende Eigenschaften durch einen Mitgründer oder durch Mitarbeiter in Schlüssel-positionen kompensieren kannst.

Die Grundvoraussetzung, um einen erfolgreichen Onlineshop zu führen, ist die Liebe zum Produkt. Wenn du dich nachhaltig auf einem Markt etablieren möchtest, dann solltest du ein Produkt verkaufen, von dem du selbst überzeugt bist. Auch das Verständnis für die Bedürfnisse deines Marktes gilt es zu verstehen. So kannst du eher gewährleisten, dass dein Produkt einen Nutzen stiftet. Dieser Nutzen könnte ein cooler Look, aber auch die Lösung eines tatsächlichen Problems sein.

Das passende Shopsystem – Baukastenprinzip oder professionelle Shopsoftware

Eine simple Suchanfrage wie „Onlineshop Baukasten“ listet eine ganze Reihe von Anbietern moderner Shopsysteme auf. In der Tat ist es damit möglich, auch ohne Programmierkenntnisse einen funktionstüchtigen Onlineshop zu erstellen. Möglich macht dies das Baukastenprinzip. Die Dienstleister stellen vorgefertigte Sektionen und Funktionsmodule zur Verfügung, aus denen du dir das Passende auswählen kannst. Die Anbieter mögen sich marginal unterscheiden, aber im Wesentlichen läuft es nach dem gleichen Schema ab: Im Back-End wird der Onlineshop eingerichtet, das Front-End steht für das „Schaufenster“, welches potenziellen Kunden die Ware wirkungsvoll präsentiert.

Videotipp: Lilli Merks von Bunny&Scott hat für den Verkauf ihrer Cupcakes und weiteren Produkten eine Kombination aus Onlineshop und "Offline"-Laden gewählt. Hier erzählt sie von ihrem Weg als Unternehmerin:

Vorteile und Nachteile von Shopsystemen

Beim Onlineshop aus dem Baukasten sind zunächst die geringen Investitionskosten hervorzuheben. Nach der Anmeldung im Baukasten-Shopsystem zahlst du bei den Anbietern eine monatliche Gebühr zwischen 10 und 70 Euro, meist abhängig vom Funktionsumfang. Nachdem du im Back-End Einstellungen für Design, Zahlungsmittel, Versandmethoden und rechtliche Vorgaben festgelegt und den Shop mit Artikeln bestückt hast, kann du mit deinem Onlineshop bereits verkaufen. Allerdings weisen Shop-Baukästen, je nach Unternehmenstyp, auch Nachteile auf.

Shop-Baukästen bieten im Vergleich zu professioneller Shopsoftware einen geringeren Funktionsumfang. Denke daran: Gerade bei Onlineshops ist die gute Usability ausschlaggebend für den Erfolg. Ein Kunde, der sich erst umständlich durch dein Angebot navigieren oder lange suchen muss, klickt schnell zur Konkurrenz.

Nehmen wir an, du betreibst einen Onlineshop mit Natur-Beautyprodukten wie selbst hergestellten Seifen, Peelings, Lotions und Duftölen. Dein Sortiment wird sich somit in überschaubaren Grenzen halten. Ein Shop-Baukasten mit entsprechendem Design, der die Themen Natur und Beauty widerspiegelt, im Einklang mit stimmungsvollen Bildern und Texten, kann hier durchaus eine Alternative sein. Willst du hingegen einen Onlineshop erstellen, der mit einem großen und detaillierten Sortiment aufwartet, muss eine ausgeklügelte Suche installiert sein. Außerdem wächst eine professionelle Shopsoftware mit deinem Unternehmen mit und lässt sich leicht ausbauen - auch mehrsprachig. Ebenso kann es sein, dass beim Shop-Baukasten die Anzahl der möglichen Zahlungsverfahren eingeschränkt ist – und das schätzen Kunden gar nicht.

Beim Onlineshop erstellen solltest du dir im Klaren darüber sein, welchen Anforderungen der Shop genügen muss:

  • Welches Bezahlsystem möchtest du anbieten und über welche Filterfunktionen soll der Onlineshop verfügen?
  • Muss eine Schnittstelle zu deinem Warenwirtschaftssystem integriert sein?
  • Und wie sieht es mit der Anbindung an Marketingportale wie Preissuchmaschinen aus?

Du wirst so ganz zwangsläufig einen „Anforderungskatalog“ erstellen, der dir den Weg zur passenden Onlineshopsoftware weist.

Planung eines Onlineshops

Zwar stehen dir beim Onlineshop erstellen mit professioneller Shopsoftware wesentlich mehr Auswahlkriterien zur Verfügung. Es bedeutet aber auch, dass du mehr Zeit investieren musst, um dich einzuarbeiten, um somit alle erfolgsversprechenden Möglichkeiten in vollem Maß auszuschöpfen. Im Internet triffst du auf frei zur Verfügung stehende Open-Source-Onlineshopsoftware ebenso wie auf kommerzielle Lösungen, die neben Einmalkosten womöglich auch laufende Kosten nach sich ziehen.

Vertrauen durch Zertifizierung

Zertifikate durch unabhängige Tester haben eine große Wirkung auf Onlineshops. Sie können eingesetzt werden, um Vertrauen bei den Kunden zu schaffen – gerade dann, wenn sie das erste Mal in deinem Onlineshop gelandet sind. Denn das extreme Sicherheitsbewusstsein der Internet-Shopper lässt sie schnell an unbekannten Seiten zweifeln und der Kaufvorgang wird letztlich abgebrochen. Somit können Zertifikate, wie z.B. Gütesiegel, deine Konkurrenzfähigkeit verbessern und über den langfristigen Erfolg deines Online-Business entscheiden.
Die Volksbank hat daher in ihren Branchenbriefen bestimmte Punkte aufgeführt, auf die bei einer Zertifizierung geachtet wird:

  • Wichtig sind umfangreiche Angaben zur technischen Abwicklung des Bestellvorgangs sowie transparente Angaben zum Preis und den Zahlungsbedingungen
  • Transparente Rechtstexte (AGB, Widerrufsrecht, Datenschutzerklärung, gesetzliche Kundeninformationen, Anbieterkennzeichnung etc.)
  • Laufende Informationsangabe zum Lieferstatus der Ware oder Leistung

Zertifizierungen sind in der Regel jedoch nicht umsonst und müssen nach einer bestimmten Zeit (abhängig von der jeweiligen Zertifizierung) erneuert werden. Daher ist es für frisch gegründete Unternehmen nicht immer möglich die Kosten zu tragen. Die Zertifizierung erhöht zwar das Vertrauen der Kunden, aber ist nicht allein entscheidend. Ein unkomplizierter Bezahlvorgang, vertrauensvolle Elemente und ein zur Zielgruppe passendes Design des Shops sind ebenfalls von großer Bedeutung.

Einen Onlineshop erstellen lassen – eine lohnende Investition?

Wer sich hauptberuflich selbstständig macht, langfristig denkt und von Beginn an alles richtig machen möchte, wird beim Onlineshop erstellen womöglich auf professionelle Hilfe setzen. Dies wird die Startkosten erhöhen, rechnet sich jedoch durch das professionelle Hosting des Shops. In puncto Layout kann voll auf deine Wünsche eingegangen und ein unverwechselbares Corporate Design geschaffen werden.

Die Fachperson wird sich darum kümmern, dass die Suchmaschinen den Onlineshop auch registrieren und er zudem vom Kunden gefunden wird (Stichwort On-Page- und Off-Page-Suchmaschinenoptimierung). Und nicht zuletzt wird der/die Fachkundige dafür Sorge tragen, dass alle rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind (AGBs, Impressum, Datenschutzbestimmungen etc.). Denn es wäre nicht das erste Mal, dass ein neu installierter Onlineshop in Konflikt mit sogenannten „Abmahnanwälten“ gerät. Es kann demnach eine sehr lohnende Investition sein, von Beginn auf einen professionellen Beistand zu setzen.

Was kostet es, einen Onlineshop zu erstellen?

Diese häufig gestellte Frage lässt sich nicht mit einem fixen Betrag beantworten, denn dafür hängt die Sache von zu vielen Faktoren ab. Zunächst wirst du ein Gewerbe anmelden, was je nach Ort zwischen 10 und 50 Euro kostet. Die Aufwände, die dir ein Programmierer für das Onlineshop erstellen in Rechnung stellt, reichen von ca. 1.000 Euro bis zu mehreren 10.000 Euro. Gehen wir von einem „Standardshop“ aus, der über ein eigenes professionelles Layout verfügt, SEO-Kriterien erfüllt und alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt, solltest du mit Kosten zwischen 2.000 und 4.000 Euro rechnen.

Zu den einmaligen Kosten gesellen sich die periodischen Kosten. Um Kunden hinsichtlich der Usability zufriedenzustellen, benötigst du zum Beispiel einen flinken Webhoster. Vernünftige Webhoster, die bis zu 1.000 Nutzer pro Tag schnell und problemlos verarbeiten können, verlangen zwischen 20 und 30 EUR pro Monat. Spätestens, wenn dein Shop richtig Fahrt aufnimmt, empfiehlt sich ein eigener Webserver. Damit verringerst du das Risiko eines Systemausfalls (= Umsatzverlust) und sorgst für eine gute Performance. Wie ein großes Online-Handelsunternehmen herausfand, führt bereits eine längere Ladezeit von gerade einmal 100 ms zu einem Umsatzverlust von 1 Prozent.

Denke auch daran, dass du, um deine Waren gut in Szene zu setzen, aussagekräftige Bilder benötigst (eventuell werden hier Lizenzgebühren fällig). Zudem muss die Artikelbeschreibung den Nutzer*innen einen echten Mehrwert bieten und für gute organische Suchmaschinenergebnisse SEO-konform getextet sein. Viel Erfolg!

Bring deine Idee aufs Papier!
Dieses A4-Blatt kann dich zum Erfolg führen

Marketingstrategien für deinen Onlineshop

Ein übersichtlicher und ansprechender Onlineshop, auf man sich leicht zurechtfindet und seinen virtuellen Einkaufswagen mit Begeisterung füllt, ist eine Sache. In den unendlichen Weiten des Internets überhaupt gefunden zu werden, eine ganz andere.

Eine deiner Hauptaufgaben als Inhaber*in eines Onlineshops wird darin liegen, dich im Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden gegenüber dem Wettbewerb durchzusetzen. Um deine Sichtbarkeit im Internet zu erhöhen, stehen dir verschiedene Strategien offen. Einige davon stellen wir dir kurz vor.

Google AdWords

Google AdWords ist ein machtvolles Instrument, um im Internet Kunden zu gewinnen. Mit ein bisschen Vorwissen ist die erste Kampagne schnell aufgesetzt. Die Zielgruppe lässt sich gut eingrenzen, sodass die Streuverluste gering sind. Buchst du zum Beispiel das Suchwort „Biomode Übergrößen“ und klickt ein Kunde auf deine Google-Anzeige, ist von einer hohen Kaufabsicht auszugehen – schließlich hätte er die Anzeige nicht gesehen, wenn er zuvor nicht im Internet nach nachhaltiger Kleidung in großen Größen gesucht hätte.

Ein weiterer Vorteil: Für eine AdWords-Kampagne ist kein riesiger Werbeetat erforderlich. Du kannst genau festlegen, wie viel Geld du pro Monat dafür ausgeben möchtest. Schon mit 50 Euro im Monat kannst du schon Einiges erreichen. Ist dein Limit ausgeschöpft, werden keine Anzeigen mehr geschaltet.

AdWords ist gut geeignet, um kurzfristig die Besucherströme zu erhöhen oder um überhaupt das Interesse an deinem Onlineshop zu testen. Allerdings solltest du die Kosten nicht unterschätzen, die dir auf Dauer dadurch entstehen. Auf lange Sicht ist es unerlässlich, auch bei den sogenannten natürlichen Suchergebnissen gefunden zu werden.

Suchmaschinenoptimierung

Mit Google AdWords kaufst du dich in die bezahlten Suchergebnisse ein. Deutlich aufwendiger ist es, bei den sogenannten organischen Suchergebnissen unter die ersten zehn zu gelangen. Denn das wollen alle! Als Newcomer*in hast du es besonders schwer, dich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Du brauchst einen langen Atem und musst beständig an einer Verbesserung deines Rankings arbeiten.

Um mit deinem neuen Onlineshop auf die begehrte erste Seite der Suchergebnisse zu gelangen, musst du deine Website für Google optimieren. Wie das genau geht, erfährst du in Tutorials und Ratgebern zum Thema.

Wenn du für die Suchmaschinenoptimierung weder das Know-how noch die Zeit hast, kannst du diesen Job an spezialisierte SEO-Agenturen übertragen. Das kostet zwar am Anfang erstmal richtig Geld (je nach Umfang können das durchaus um die 2000 Euro pro Monat sein), kann sich aber langfristig durchaus lohnen. Denn wenn du dir erstmal einen der vorderen Plätze erkämpft hast, ist es später verhältnismäßig leicht, ihn zu verteidigen.

Wenn du deinen Onlineshop nachhaltig aufbauen möchtest, solltest du daher vor allem am Anfang das Thema SEO im Blick behalten und darüber nachdenken, ob du dir zumindest während der ersten Monate Unterstützung durch einen professionellen SEO-Dienstleister gönnst.

Social Media

Social Media bieten dir die Möglichkeit, auf unterschiedlichen Wegen mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten und die Produkte, die du über deinen Onlineshop vertreibst, ins rechte Licht zu rücken.

Wenn du die Klaviatur der sozialen Medien beherrschst, hast du ein kostengünstiges und effektives Mittel an der Hand, um deinen Shop bekannt zu machen, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu halten. Leider verzetteln sich viele Gründer und unterschätzen den Aufwand, den es bedeutet, kontinuierlich bei Instagram, Facebook, Twitter & Co. präsent zu sein. Anstatt dich planlos in die Arbeit zu stürzen, solltest du dir genau überlegen, welche Kanäle für deine Ziele am besten geeignet sind und wie viel Zeit du investieren kannst, um sie regelmäßig zu bespielen. Überprüfe deine Annahmen regelmäßig und beobachte genau, ob deine Maßnahmen die erhoffte Wirkung erzielen oder verpuffen.

Influencermarketing

Ergänzend zu den bisher genannten Marketinginstrumenten gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, Aufmerksamkeit auf deinen Onlineshop zu lenken. Eine davon ist das sogenannte Influencermarketing, das seit einigen Jahren im Marketing eine immer größere Rolle spielt. Wenn du es schaffst, einen der Stars der Internetszene als Partner für deinen Shop zu gewinnen, kannst du von dessen Reichweite profitieren.

Das muss noch nicht einmal Geld kosten. Vielleicht schaffst du es ja, den*die Influencer*in deiner Wahl von deinem neuen Angebot so zu begeistern, dass er*sie gerne darüber berichtet. Oder du zeigst dich mit einem Einkaufsgutschein erkenntlich. Wie hoch deine Gegenleistung ist, ist Verhandlungssache. Die wirklich großen Namen sind vermutlich unerschwinglich – aber gerade in Nischenmärkten lohnt es sich, Blogger oder Youtuber auch mit kleineren Followerzahlen anzusprechen.

Nicht allein die Anzahl der Follower sollte für dich von Interesse sein, sondern auch deren Zusammensetzung. Nur, wenn diese Gruppe als Zielgruppe für deine Produkte infrage kommt, macht die Zusammenarbeit überhaupt Sinn.

Die Bandbreite der Marketinginstrumente, die du für deinen Onlineshop nutzen kannst, ist riesig. Wir haben uns hier auf die wichtigsten beschränkt. Das Geheimnis liegt darin, sie so clever miteinander zu kombinieren, dass schon bald in deinem Shop reger Betrieb herrscht. 

Genug gelesen?
Dann leg los!

Lass dir den Weg weisen

Willst du sofort gründen?
(heißt: Du bist in der Lage, deinen Plan direkt in die Tat umzusetzen)
bhp