Erstelle einen erfolgreichen Onlineshop

Dein Traum vom Geschäft ist zum Greifen nah

Der E-Commerce-Umsatz mit Waren in Deutschland beträgt rund 58,47 Mrd EUR

Etwa 37,3 Prozent der Onlinehändler in Deutschland erwarten eine leichte Verbesserung ihrer Umsätze in den nächsten 12 Monaten

Fast alle Onlineshops sind auf mindestens einem Social-Media-Kanal vertreten

Was du beim Onlineshop erstellen beachten solltest

Seit Jahren wächst kein Markt so rasant wie das Business im E-Commerce. Da ist es nur verständlich, dass du als Gründer*in vom Erfolg dieses umsatzstarken Marktes profitieren und deinen eigenen Onlineshop erstellen willst. Allerdings gilt es ein paar Dinge zu beachten, damit am Ende der Erfolg nicht von der Enttäuschung abgelöst wird. Wir informieren darüber, was du beim Onlineshop erstellen beachten solltest, und wie es zur individuellen Onlinepräsenz kommt.

Onlineshop erstellen – am Anfang steht der Businessplan

Wir werden noch konkreter auf das Thema „Kosten beim Onlineshop erstellen“ eingehen, doch in der Regel wird es so sein, dass dich der erste Weg in Richtung Bank führt. Damit diese ihrer Bezeichnung als Kreditinstitut gerecht wird und dir als Gründer*in unter die Arme greift, braucht es einen ausgeklügelten Businessplan. Er zeigt der/dem Bankangestellten, dass du dich explizit mit der Unternehmung auseinandergesetzt, den Markt analysiert und dir deine Chancen ausgerechnet hast.

Für die Konkurrenzanalyse gilt: Je mehr Alleinstellungsmerkmale du aufweisen kannst, desto hellhöriger und kreditfreudiger zeigt sich der Bankangestellte. Zum Beispiel dürfte es ein weiterer Onlineshop für Smartphones und Laptops schwer haben, sich gegen die bereits etablierten Platzhirsche durchzusetzen.

Du kannst den Businessplan als eine Art Gründertagebuch sehen. Dort sind alle Inhalte chronologisch bis zum Hosting deines Onlineshops aufgelistet, inklusive aller Investitionen für Hardware, Software, Arbeitszeit, Shopartikel, Marketingmaßnahmen etc. Eine der ersten Überlegungen betrifft Art und Umfang deiner Unternehmung. Denn davon hängen viele Faktoren wie beispielsweise das passende Shopsystem ab.

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Das passende Shopsystem – Baukastenprinzip oder professionelle Shopsoftware

Eine simple Suchanfrage wie „Onlineshop Baukasten“ listet eine ganze Reihe von Anbietern moderner Shopsysteme auf. In der Tat ist es damit möglich, auch ohne Programmierkenntnisse einen funktionstüchtigen Onlineshop zu erstellen. Möglich macht dies das Baukastenprinzip. Die Dienstleister stellen vorgefertigte Sektionen und Funktionsmodule zur Verfügung, aus denen du dir das Passende auswählen kannst. Die Anbieter mögen sich marginal unterscheiden, aber im Wesentlichen läuft es nach dem gleichen Schema ab: Im Back-End wird der Onlineshop eingerichtet, das Front-End steht für das „Schaufenster“, welches potenziellen Kunden die Ware wirkungsvoll präsentiert.

Vorteile und Nachteile von Shopsystemen

Beim Onlineshop aus dem Baukasten sind zunächst die geringen Investitionskosten hervorzuheben. Nach der Anmeldung im Baukasten-Shopsystem zahlst du bei den Anbietern eine monatliche Gebühr zwischen 10 und 70 Euro, meist abhängig vom Funktionsumfang. Nachdem du im Back-End Einstellungen für Design, Zahlungsmittel, Versandmethoden und rechtliche Vorgaben festgelegt und den Shop mit Artikeln bestückt hast, kann du mit deinem Onlineshop bereits verkaufen. Allerdings weisen Shop-Baukästen, je nach Unternehmenstyp, auch Nachteile auf.

Shop-Baukästen bieten im Vergleich zu professioneller Shopsoftware einen geringeren Funktionsumfang. Denke daran: Gerade bei Onlineshops ist die gute Usability ausschlaggebend für den Erfolg. Ein Kunde, der sich erst umständlich durch dein Angebot navigieren oder lange suchen muss, klickt schnell zur Konkurrenz.

Nehmen wir an, du betreibst einen Onlineshop mit Natur-Beautyprodukten wie selbst hergestellten Seifen, Peelings, Lotions und Duftölen. Dein Sortiment wird sich somit in überschaubaren Grenzen halten. Ein Shop-Baukasten mit entsprechendem Design, der die Themen Natur und Beauty widerspiegelt, im Einklang mit stimmungsvollen Bildern und Texten, kann hier durchaus eine Alternative sein. Willst du hingegen einen Onlineshop erstellen, der mit einem großen und detaillierten Sortiment aufwartet, muss eine ausgeklügelte Suche installiert sein. Außerdem wächst eine professionelle Shopsoftware mit deinem Unternehmen mit und lässt sich leicht ausbauen - auch mehrsprachig. Ebenso kann es sein, dass beim Shop-Baukasten die Anzahl der möglichen Zahlungsverfahren eingeschränkt ist – und das schätzen Kunden gar nicht.

Beim Onlineshop erstellen solltest du dir im Klaren darüber sein, welchen Anforderungen der Shop genügen muss:

  • Welches Bezahlsystem möchtest du anbieten und über welche Filterfunktionen soll der Onlineshop verfügen?
  • Muss eine Schnittstelle zu deinem Warenwirtschaftssystem integriert sein?
  • Und wie sieht es mit der Anbindung an Marketingportale wie Preissuchmaschinen aus?

Du wirst so ganz zwangsläufig einen „Anforderungskatalog“ erstellen, der dir den Weg zur passenden Onlineshopsoftware weist.

Planung eines Onlineshops

Zwar stehen dir beim Onlineshop erstellen mit professioneller Shopsoftware wesentlich mehr Auswahlkriterien zur Verfügung. Es bedeutet aber auch, dass du mehr Zeit investieren musst, um dich einzuarbeiten, um somit alle erfolgsversprechenden Möglichkeiten in vollem Maß auszuschöpfen. Im Internet triffst du auf frei zur Verfügung stehende Open-Source-Onlineshopsoftware ebenso wie auf kommerzielle Lösungen, die neben Einmalkosten womöglich auch laufende Kosten nach sich ziehen.

Einen Onlineshop erstellen lassen – eine lohnende Investition?

Wer sich hauptberuflich selbstständig macht, langfristig denkt und von Beginn an alles richtig machen möchte, wird beim Onlineshop erstellen womöglich auf professionelle Hilfe setzen. Dies wird die Startkosten erhöhen, rechnet sich jedoch durch das professionelle Hosting des Shops. In puncto Layout kann voll auf deine Wünsche eingegangen und ein unverwechselbares Corporate Design geschaffen werden.

Die Fachperson wird sich darum kümmern, dass die Suchmaschinen den Onlineshop auch registrieren und er zudem vom Kunden gefunden wird (Stichwort On-Page- und Off-Page-Suchmaschinenoptimierung). Und nicht zuletzt wird der/die Fachkundige dafür Sorge tragen, dass alle rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind (AGBs, Impressum, Datenschutzbestimmungen etc.). Denn es wäre nicht das erste Mal, dass ein neu installierter Onlineshop in Konflikt mit sogenannten „Abmahnanwälten“ gerät. Es kann demnach eine sehr lohnende Investition sein, von Beginn auf einen professionellen Beistand zu setzen.

Was kostet es, einen Onlineshop zu erstellen?

Diese häufig gestellte Frage lässt sich nicht mit einem fixen Betrag beantworten, denn dafür hängt die Sache von zu vielen Faktoren ab. Zunächst wirst du ein Gewerbe anmelden, was je nach Ort zwischen 10 und 50 Euro kostet. Die Aufwände, die dir ein Programmierer für das Onlineshop erstellen in Rechnung stellt, reichen von ca. 1.000 Euro bis zu mehreren 10.000 Euro. Gehen wir von einem „Standardshop“ aus, der über ein eigenes professionelles Layout verfügt, SEO-Kriterien erfüllt und alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt, solltest du mit Kosten zwischen 2.000 und 4.000 Euro rechnen.

Zu den einmaligen Kosten gesellen sich die periodischen Kosten. Um Kunden hinsichtlich der Usability zufriedenzustellen, benötigst du zum Beispiel einen flinken Webhoster. Vernünftige Webhoster, die bis zu 1.000 Nutzer pro Tag schnell und problemlos verarbeiten können, verlangen zwischen 20 und 30 EUR pro Monat. Spätestens, wenn dein Shop richtig Fahrt aufnimmt, empfiehlt sich ein eigener Webserver. Damit verringerst du das Risiko eines Systemausfalls (= Umsatzverlust) und sorgst für eine gute Performance. Wie ein großes Online-Handelsunternehmen herausfand, führt bereits eine längere Ladezeit von gerade einmal 100 ms zu einem Umsatzverlust von 1 Prozent.

Denke auch daran, dass du, um deine Waren gut in Szene zu setzen, aussagekräftige Bilder benötigst (eventuell werden hier Lizenzgebühren fällig). Zudem muss die Artikelbeschreibung den Nutzer*innen einen echten Mehrwert bieten und für gute organische Suchmaschinenergebnisse SEO-konform getextet sein. Viel Erfolg!

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bhp